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Zehn Dinge, die Hannover nicht hat

Eigentlich wollte ich heute einen Artikel schreiben, der Hannover in ein gutes Licht stellt. Quasi Komplimente für die Heimatstadt. Problematischerweise stellte sich aber heraus, dass Hannover abgesehen von viel grün & blau wie Maschsee, Eilenriede und Co. eigentlicht nicht viel zu bieten hat. Nun ja, fangen wir heute mal mit einer Reihe von Beiträgen an, die beschreiben sollen, warum Hannover so bescheiden ist. Teil eins sind „zehn Dinge am lesbischwulen Nachtleben, die Hannover nicht hat“:

Nr. 1: fame Stuttgart: Inzwischen ist die fame-Party _das_ Gay-Event in Süddeutschland. Mit ca. 3000 Gästen pro Party bricht jeder Event neue Rekorde. Komisch, Stuttgart ist an sich gar nich so viel größer als Hannover. Naja, vielleicht liegt der enorme Erfolg der Partyreihe ja an den genialen DJs und Szenegrößen, Live Percussions, sexy Gogos für Mann und Frau, und und und …

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Nr. 2: colour cologne: Okay, das ist unfair. Natürlich kann man die colour nicht mit Hannover vergleichen. Ich tue es trotzdem. Wer die colour-Party erlebt hat, der weiß, was eine geile Party ist. Trotz hohem Eintritt und nicht ganz kostenlosen Getränken waren beide Ausgaben des Events gigantisch. Die dritte Ausgabe startet 2010 etwas später als sonst – nämlich als Eröffnungs-Party zu den Gay Games 2010 am 31.07.2010.

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Nr. 3: Das Haus B in Berlin. Früher war es die Busche, heute ist es das Haus B. Inzwischen vor allem durch eine extrem hohe Anzahl an Lesben, die aussehen wie Männer, bekannt. Es gibt eine Men-Only-Area, damit man immer genau weiß, was man anbaggert. Im Haus B ist eine geile Party bis in die frühen Morgenstunde garantiert, und das obwohl es sich in der DDR befindet.

Nr. 4: circuit festival. Wow! Halbnackte Männer bis zum Umfallen – Sonne, Party, Prosecco. Natürlich in Spanien, denn musikalisch ist uns Spanien sowieso immer voraus. Boar, wie geil ist das denn bitte?

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Nr. 5: Das Lesben Camp – was nach einem Titel für einen Porno klingt, ist keiner. Zumindest nicht offiziell. In ganz Deutschland gibt es Camps für Lesben. Diese Zelten gemeinsam und organisieren sich in diversen Workshops. Über Lesben kann ich ansonsten leider auch nicht soo viel sagen, da ich mit dieser speziellen Bevölkerungsgruppe nicht sonderlich vertraut bin. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass ich bis zum Anschlag frauenfeindlich bin. Traut sich auch jemand, das für Schwule zu machen? Vermutlich nicht, weil er ganz genau weiß, dass das in einer riesengroßen Orgie enden würde.

Leute, die küssende Frauen anregend finden, hätten das „1. Lesbenfestival (L-Beach)“ am vergangenen Wochenende auf keinen Fall verpassen dürfen. Ganze 6.000 Brüste (= 4.000 Lesben [abgebundene Brüste nicht mitgezählt]) versammelten sich am Weissenhäuser Strand der Nordsee. Ein Wet-T-Shirt-Content, viel Alkohol, etliche DJanes und mehr. Wie beim CSD Braunschweig vor zwei Jahren war auch hier Elli Erl dabei. Elli Erl ist nach wie vor die einzige DSDS-Gewinnerin ohne Nummer-Eins-Hit. Respekt! Ich weiß, das hatte ich schon mal erwähnt.

Nr. 6: Propaganda Party Berlin. Die Geschichte der Party-Location Goya ist interessant, denn das Konzept machte 2005 große Schlagzeilen. Ganze 11 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert. Da das Erhoffte leider nicht eintrat, gab es schon im März 2006 die Pressemeldung zur Insolvenz. Nun ja, nach Wiedereröffnung wird das Goya nun für Partys und Konzerte genutzt.  Nicht nur die Musik, sondern auch die Lichtanlage sind erstklassig. In Berlin einer der ersten Anlaufpunkte.

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Nr. 7: Gaybeach: Nackte Männer in Deutschland? Nein, vielmehr sind es Schwule & Lesben in Berlin, die gemeinsam Cocktails schlürfen. In Hannover tauft sich ein ähnliches Konzept „Skybeach“ und platziert sich auf Parkhäusern. Nicht explizit schwul, man wird eventuell aber auf die eine oder andere Tucke treffen, auch wenn es nur der Kellner ist.

Nr. 8: Einen echten CSD Hannover. Viel möchte ich dazu nicht mehr sagen, da das Thema schon etliche Male durchgekaut wurde. Es bleibt die Hoffnung, dass der in Kürze stattfindende HannoverPride in Zukunft eine Lücke füllen kann, die in Hannover schon ewig besteht. Irgendwann dann vielleicht auch mit Parade. Wie man weiß, stirbt die Hoffnung ja zuletzt.

Nr. 9: Nun, vermutlich muss man zum 136° Club nicht mehr viel sagen, hat er doch inzwischen fast Kultstatus erlangt. Auch in Hannover kennt ihn faktisch, obwohl er sich im entfernten Hamburg befindet. Was ist das Geheimnis? Eine kleine, aber absolut perfekte Lichtanlage, beste Electro-DJs der deutschlandweiten Gay-Szene und jede Menge lecker Männer. Trotz Getränkepreisen, die sich nicht nur gewaschen, sondern zusätzlich stundenlang geduscht haben, ist der Club einen Besuch wert. Das mit den hohen Getränkepreisen hat zudem den Vorteil,  dass man nicht von komplett betrunken Hartz-4-Boys belästigt wird, die einem eh nur an die Tasche wollen. Und wer als Schwuler keine Electro-Musik mag, dem ist in diesem Leben eh nicht mehr zu helfen.

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Nr. 10: Zugegeben, das braucht eigentlich kein Mensch. Dennoch gibt es in der DDR eine 1-Euro-Party für Gays, Lesbians & Friends. „think pink“ nennt sich der Event, der regelmäßig in der Hauptstadt der Bananenrepublik (Dresden) stattfindet. Ob man das Ganze lieber „think blue“ betiteln sollte, muss noch ausgetestet werden. Da man in unserem Nachbarland weniger verdient, passt es aber ganz gut. Tja und eins muss man sagen: Hannover hat so etwas nicht, obwohl auch hier jedem das Geld fehlt.

So, das waren die Zehn – und das ganz ohne Sonja Zietlow. Ist das nicht toll? Fragt sich nur, wer Schuld daran ist, dass Hannover nichts zu bieten hat. Man könnte sagen die Bürger seien langweilig, doch ist das wirklich so? Wie ihr euch sicher denken könnt, mache ich natürlich nur eine Gruppierung dafür verantwortlich: Richtig, die SPD ist Schuld an allem Übel!

Würde man die SPD in einen Omnibusbetrieb umwandeln, hätte Hannover politisch gesehen sehr viele Probleme weniger – dafür aber einen kompletten Verkehrskollaps nach wenigen Tagen. Verglichen damit wäre diese komische isländische Aschewolke (ich liebe dieses Wort) ein Witz. „Eyjafjalla“ – so der Name des Vulkans – klingt ein bisschen nach Döner mit Nudelsalat. Ja ich weiß, dass ich verfressen bin und immer nur ans Essen denke. So, und nun warte ich, bis mich jemand fragt, warum ich nicht wegziehe.

Gay Cebit: Endlich ist wieder Messe

Wenn man vom Schützenfest, dem Lagerverkauf bei Kik und dem praktisch nicht vorhandenen CSD absieht, dann ist die CeBIT die Veranstaltung, die jedes Jahr die meisten Schwulen und Lesben in unsere wunderschöne, wenn auch durch die jahrelange und bis heute anhaltende SPD-Schreckensherrschaft vollkommen runtergewirtschaftete, Landeshauptstadt Hannover lockt.

Die CeBIT ist dabei nicht einfach nur irgendeine doofe und langweile Messe, sondern _die_ Messe schlechthin. Gerade für uns Schwuppen die richtige Chance, mal wieder richtig zu saufen. Da in unserem Team fast alle an der Flasche hängen, kennen wir natürlich alle Tricks und möchten diese nicht für uns behalten.

Gay Cebit: Was man nachts so treibt ...

Gay Cebit: Was man nachts so treibt ...

Vorweg aber erstmal ein paar Locations abseits der Messe, die man als CeBIT-Gast sehen muss/kann. Denn nichts ist blöder als die Frage „Wo gehe ich eigentlich hin, wenn ich mit Männern schlafe?“

  • Caldo: Das Caldo ist die einzige wirklich lesbischwule Cocktailbar in Hannover. Die Preise sind nicht immer die besten, dafür sind die Cocktails aber in jedem Fall top. Lecker, lecker und in jedem Fall einen Besuch wert.
  • WHY?GAY!-Party: Am Messe-Samstag, dem 6. März 2010, steigt wie auch in den letzten Jahren die WHY?GAY!-Party, welche das schwule Party-Highlight zur Messe darstellt. Die neue Location, der GQ Club, befindet sich direkt am Hauptbahnhof. Um 22 Uhr gehts für sanfte 7,95 Euro in die Vollen (bis 23 Uhr, danach 8,95 Euro). Mehr Infos über die WHY?GAY!-Party gibt’s auf der Party-Website.
  • Fever Club: Hannovers einzig noch verbleibende schwule Discothek hat natürlich auch zur Messe geöffnet. Da auch Mittwochs Betrieb herrscht, lohnt ein Besuch also auch am 3. März 2010. Davon abgesehen natürlich am 6. und 7. März 2010. Empfehlenswert ist das Fever vor allem als After-Location im Anschluss an andere Partys, so ab 2-5 Uhr. Bei einem legeren Eintrittspreis von 5 Euro und Top-Getränkepreisen kann man hier saufen, bis der Arzt kommt. Musikalisch wird bestimmt auch der coole Cascada-Song (siehe unten) mehr als 1x pro Tag gespielt.
  • Irrgarten: Sagen wir es mal so: Im Irrgarten tut man genau das, was man in anderen Städten in Darkrooms tut. Und das kann man zur Messe eigentlich durchgehend und zur fast jeder Uhrzeit. Also wenn es mal juckt, dann los!

Nun ja, sorry liebe Gäste von Außerhalb, aber viel größer ist die Szene in Hannover leider nicht mehr. Trotzdem folgt das Angebot dem Motto „besser als nichts“ und ist zur Messe ganz cool. Kommen wir aber zurück zur Messe selbst, denn trinken macht natürlich am meisten Spaß, wenn man nichts dafür zahlen muss. Zahlreiche Messe-Partys bieten sich zu diesem Zwecke an. Heise hat wie jedes Jahr eine Liste zusammengestellt. Bei einigen Partys braucht man vorher eine Einladung. Diese bekommt man, in dem man während des Tages eines der zahlreichen Promotion-Girls (oder Boys) anspricht und liebt guckt.

Wer immer noch kein CeBIT-Ticket hat, ist sowohl doof als auch spät dran. Eventuell gibt es noch das ein oder andere Ticket abzustauben, ansonsten bleibt nix anderes als ein Ticket an den Kassen zu lösen. Wer nur saufen will, sollte das bleiben lassen, da sich der Spaß mit Ticketpreisen von 38 Euro nicht ganz rechnet.

An kostenloses Esssen zu kommen ist auf dem Messegelände nicht immer ganz einfach, sondern nur mit viel Talent möglich. Besonders lecker ist aber das Essen im Hause Microsoft. Wenn ihr mit einem sexy Messe-Boy hinter den Stand geht, bekommt ihr ja vielleicht die Lizenz fürs Kulinarische.

Alternativ und für die nicht ganz so gut aussehenden verrate ich nun noch die Möglichkeit, wie ihr kostenlos bei Mc Donalds essen könnt: Setzt euch in euer Auto und fahrt Richtung McDrive. Achtet darauf, dass mind. 1 Auto hinter euch und ein Weiteres vor euch ist. Am ersten Halt (das ist der Bestell-Schalter) entschuldigt ihr euch mit den einfachen Worten „Sorry, ich habe mein Portemonnaie vergessen“. Statt nun aber durchzufahren (was ja eh nicht geht, weil jemand vor euch ist), wartet ihr zwischen Schalter 2 (Zahlungs-Schalter) und Schalter 3 (Essens-Ausgabe). Hier verweilen, bis derjenige hinter euch seine Bestellung aufgegeben hat. Sobald es vor euch frei ist, fahrt ihr an den Schalter 3 – und schwupp haltet ihr die Bestellung des Bestellers hinter euch in den Händen. Hoffen wir mal, dass derjenige kein Vegetarier war. Ist das nicht einfach? Und so genial! Natürlich ist das vermutlich auch nicht ganz legal, also beschwert euch nicht, wenn es mal nicht klappt oder ihr anschließend inhaftiert werdet. Dieser Tipp kommt übrigens aus einem Youtube-Video und nicht von mir selbst, denn ich mache mal wieder Diät, weil mir auffiel, dass ich nicht nur alt, sondern auch fett bin.

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Abschließend noch etwas Musikalisches: Der neuste Smash-Hit von Cascada smasht  – und zwar richtig. Mit Pyromania kann mit Sicherheit an den Erfolg von „Evacuate the Dancefloor“ angeknüpft werden. Erscheinen tut das Ding am 16. März 2010.

Soo, allen Hannover-Besuchern anlässlich der CeBIT wünsche ich eine coole Messe, geile Partys und feuchte Nächte. Nutzt die Möglichkeiten in Hannover, auch wenn sie sehr eingeschränkt sind. Eine Sache wäre noch interessant zu wissen: Stimmt es, dass Asiaten kleine Dinger haben? Gebt doch mal ein Feedback, wenn ihr es ausprobiert habt.

Noch 3 Wochen, dann haben wir’s hinter uns!

Das Jahr ist fast vorbei. Da wird es doch Zeit für einen weiteren komplett sinnfreien Jahresrückblick. Dabei müssen auch noch ein paar Sachen gesagt werden, die dieses Jahr nicht in aller Deutlichkeit ausgesprochen wurden und zu kurz gekommen sind.

famous club / Geldverbrennungsanlage: Ganz oben auf der Liste steht der famous club primär deswegen, weil der „Absturz“ bereits Silvester 2008 begann. Um ziemlich genau 1:30 am 1. Januar 2009 hatten wir einen kompletten Tonausfall, den wir den kompletten Rest der Nacht nicht richtig beheben konnten. Tja, danach war der Ruf im Arsch. Das Anfang vom Ende, da zu dieser Zeit fast 300 Leute im nur 99qm großen famous club feierten. Knapp ein halbes Jahr später haben wir das famous zum letzten Mal aufgeschlossen. Die Gewissheit desssen, dass wir einen fast sechsstelligen Betrag verbrannt hatten, hat die Lust auf Party, Electro & absolut Vodka halt irgendwann getrübt.

2010 wird schwuler denje!

2010 wird schwuler denje!

Heute möchte ich den Betreibern der wochenendbeziehung in Hannover (Club, der nun in den Räumen des famous ist und trotz pinker Wände übrigens kein Stück homosexuell ist) alles erdenklich Schlechte wünschen. Klingt blöd, ist aber so.

Love Of My Life: Nun eine sehr private Sache. Wen das nicht interessiert, der liest es trotzdem! Neben dem fast sechsstelligen Betrag, den ich mit dem famous erfolgreich eliminiert habe, ging etwas viel Bedeuteneres verloren: Die Zeit, die ich meinem Freund widmete. Die Folge des Ganzen war ein Auseinanderleben und das Beziehungsaus im März, auch wenn das primär von mir ausging. Nicht nur einer der größten Fehler meines Lebens, sondern der mit großem Abstand Größte! Erst wenn man Dinge verliert, sieht man, was man an ihnen hatte. Das habe ich vor März 2009 nie geglaubt. Folglich habe auch ich mal etwas gelernt. Meine große Liebe und eine der wenigen Personen, denen ich zu 100%ig vertraut habe, ist verschwunden.  Und ja, es ist meine eigene Schuld. B., you were the love of my life.

David Guetta: Der wahre Gott! Ich habe ihn schon immer geliebt, viele haben diese Liebe aber erst 2009 entdeckt. In den Top10 der ODC (Official Dance Charts) sind Ende November 2009 ganze 5 Songs von David Guetta. Hätte er einen Sohn, so würde es einen neuen Jesus Christus geben. Der endet dann hoffentlich nicht am Kreuz, sondern bei seinem Papa im Jet rund um die Welt. Bei dieser Gelegenheit könnten wir die komplette christliche Kirche sowieso mal abschaffen und durch DJs ersetzen. Aus mehr als intolleranten und altmodischen Spinnern besteht die heutzutage eh nicht mehr. Und mit den Milliarden an Kirchensteuern (die dann Guetta-Steuer heißen würde, so eine Art DDR-Steuer Solidaritätszuschlag für Frankreich) könnte man soooo geile Partys hochziehen. Mit viel Laser, noch mehr sexy Gogos und am meisten Prosecco. Tadaaaa, Champagner für alle!

Micheal Jackson: Wieso Micheal Jackson und nicht Madonna? Die Frau nervt echt, während wir mit Michael Jackson wohl einen der größten Musiker aller Zeiten verloren haben. Es ist schlichtweg erschreckend, wie Menschen durch die Geldgier anderer über Jahre hinweg zerstört werden. Selbst im Nachhinein ist es mehr als widerlich, wie man aus dem Tod eines Menschen so viel Profit erwirtschaften kann. Das ist schon fast so schlimm wie die Mediengeilheit von Natascha Kampusch.

Robert Enke: Kein Tod hat mich dieses Jahr so genervt wir der des Herrn Enke. Nachdem ich anfangs nichtmal wusste, wer das überhaupt ist, wurde ich Stunden später mit Infos über ihn totgetextet. Tagelang gab es kein anderes Thema mehr, die Headlines etlicher gayromeo-User waren geradezu mit Kondolenz „zugemüllt“. Ist der Kerl Jesus? Denkt eigentlich mal jemand daran, was für Leid er seiner Familie angetan hat? Suizid ist eine so unfassbar feige Tat, dass man danach nicht so tun sollte, als wäre die betreffliche Person Gott! Frau & Adoptivkind werden ihr Leben lang darunter leiden. Und die Euros für diese Schwachsinns-Veranstaltung in der AWD Arena hätte man auch besser investieren können, z.B. als Spende an die Krebshilfe. Robert Enke ist kein Stück mehr wert als ein 12 jähriges Mädchen, welches unverschuldet an Blutkrebs verstirbt. Sorry, aber ich musste das nun mal aussprechen. Fussballfans haben oftmals echt eine Macke.

Bundestagswahl: Juhuu, an dieser Stelle nochmals: Danke Deutschland! Und zusätzlich: Shame on you, Hannover! Schon 2005 haben wir es geschafft, die „Partei des Teufels“ zu 50% zu eliminieren. 2009 können wir nun mit Stolz behaupten, diese endlich komplett gekickt zu haben. Komischerweise ist das in Hannover nicht angekommen. Warum nur? In beiden unser Wahlkreise hat die profilloseste und zweitschlimmste Partei aller Zeiten das Rennen gemacht. Nur deswegen, weil der Herr Schröder, der sich ja 7 Jahre lang als „Kanzler“ bezeichnen durfte und an Beschränktheit kaum noch zu übertreffen ist, seinen Erstwohnsitz in Hannover hat? Super, ganz großes Tennis! Hoffen wir auf ein Erwachen bis 2013.

gayromeo: Dazu gibts eigentlich derzeit nur eines zu sagen: Gaaanz große kackaaaa! Naja, mir ist gerade im dritten Quartal aufgefallen, dass die Anzahl der Südländer und Bisexuellen extrem stark steigt. Ob das nun gut oder schlecht ist, bleibt jedem selbst überlassen. Und ob das für mehr „soziale Kontakte“ oder eher für mehr „sinnloses rumpimpern á la krasse 3er BMW“ sorgt, ebenfalls.

Silvester 2009: Wo kann man Silvester besser feiern als in Hannover? Richtig, überall anders auf der Welt, außer in Braunschweig! Auch in Düsseldorf, obwohl Düsseldorf eigentlich das Braunschweig von Köln ist. Die „sensatation“ lockt nach Düsseldorf, aber definitiv! Gute Musik, jede Menge Lautstärke, geile Leute und alles in weiß, wow. Das mit dem Dresscode habe ich leider falsch verstanden und mir die Zähne bleichen lassen, anstatt eine weiße Hose zu kaufen.

Gute Vorsätze: Tja, mit den Vorsätzen ist es so eine Sache. Da ich nicht rauche und kein Bock habe auf Rum zu verzichten, wird der Drogen-Entzug kein Vorsatz. Stattdessen vielleicht ein Lifting, 450ml Botox, 250ml Hydro Collagen (Jaa, ich werde nächstes Jahr 25. Genau davor fürchte ich mich schon seit 2003, ich gebe es zu!) und nen pinker 7er BMW mit dem Schriftzug „ich nix abi“. Achja und natürlich ein nochmals optimierter Douglas-Umsatz. Gegen nen neuen Traummann hätte ich vermutlich aber auch nichts einzuwenden. Übrigens… ganz wichtig ist auch noch der Verbotsantrag für „Die Linke“.

Was sonst noch ansteht… naja, rein schwul betrachtet kommt 2010 nicht viel. Ich erneuere hiermit mein Versprechen, die schwule Szene in den nächsten 10 Jahren weder mit Partys, noch mit Discotheken oder anderen Gastronomie-Projekten zu segnen. Was im Sommer folgt ist allerdings ebenfalls homsexueller Natur: Das Nachfolge-Projekt von gayscream.de, zu welchem es in mehreren Städten Deutschlands auch Release-Partys gibt, die aber durch einen Fremdveranstalter organisiert werden. Trotzdem bleibt es extrem spannend, was wohl aus dem CSD Hannover 2010 wird.

PS: Man hat mich darauf hingewiesen, dass ich pro Blog-Seite ca. 15x das Wort „SPD“ erwähne und mit der Frage konfrontiert, ob ich der Meinung bin, dass die SPD an allem schlimmen in Deutschland Schuld ist. Einache Antwort: Jaaaaaaa, das ist sie defintiv!