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Fotos & Impressionen – CSD Hannover 2011

Wir haben die ersten Fotos des CSD Hannover 2011. Während es anfangs noch etwas regenete, schoben sich die Wolken zu Beginn der Parade zur Seite. Hunderte Schwule & Lesben (vor allem viele Lesben) tummelten sich auf Hannover Straßen. Schon kurz nach 11 Uhr morgens ging es auf dem Hauptbahnhof Hannover her wie auf dem L-Beach. Außergewöhnliche Gestalten, sexy Ladies, kunterbunte Männer, jede Menge Bier & Prosecco und viele Zuschauer. Cool, dass das Wetter dann doch noch mitgespielt hat.

Hier ein paar Impressionen:

Alle kompletten fast 200 Fotos findet ihr auf gayscream.de oder auf unserer Facebook-Fanpage.

Die Fotos (auch die bei gayscream.de oder auf der Facebook-Seite) dürfen unter Angabe/Verlinkung der Quelle (csd-hannover.de) gerne weitergegeben & gedruckt werden – das gilt auch für die Presse. Bei Rückfragen dazu einfach Kontakt mit uns aufnehmen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den CSD Hannover 2012! Und dann wird es noch größer, noch besser, nöch schöner, noch sexier und mit noch mehr Bier & Prosecco :-)

Der CSD Hannover 2011 startet – es ist soweit!

Endlich ist es soweit, der CSD Hannover 2011 geht an den Start. In diesem Jahr ist es bereits im Juni soweit. Der CSD wurde von August auf das Pfingst-Wochenende vorverlegt. So startet die CSD Parade am 11. Juni 2011 um 13 Uhr auf dem Steintorplatz. Gegen 15 Uhr endet die Demonstration an gleicher Stelle – es folgt eine Kussminute, die von der Aidshilfe veranstaltet wird, sowie ein Kicker-Tunier samt Sport-Meile. Zum Abschluss folgt noch einen Bühnenprogramm.

Alle Fakten auf einen Blick

  • CSD Parade Hannover: Samstag, 11. Juni 2011
  • Start: 13 Uhr  auf dem Steintorplatz
  • Ende: ca. 15 Uhr an gleicher Stelle
  • Die Route gibt es hier.

Wir freuen uns auf einen wunderschönen CSD 2011 in Hannover und vor allem auf traumhaftes Wetter. Und natürlich zeigen wir Hannover im Rahmen der Parade, was Hannovers Schwule & Lesben zu bieten haben: Vielfalt, Kultur & viel Freude an der Sache.

Party am CSD-Samstag, den 11. Juni 2011

Und wem nach Ende des CSD zum Feiern zumute ist, der darf sich auf eine Party zum CSD-Motto im Fever Club freuen, Hannovers Club für Gays, Lesbians & Friends seit über 4 Jahren. Die Party startet ab 21 Uhr in unmittelbarer Nähe zum Steintorplatz, in der Mehlstraße 1c.

Die CSD Route 2011

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Die Hannover Pride startet erstmals: Es ist soweit!

Nachdem die Kulturtage schon seit Anfang Mai laufen, nähert sich der Hannover-Pride langsam aber sicher seinem Höhepunkt. Das Straßenfest samt Kundgebung am Pfingstsonntag, den 23. Mai 2010. Ab 14:00 Uhr dürfen diejenigen, die dann schon wach sind (die Vorabendparty kann lange dauern) ein Bühnenprogramm bestauen, was einige Highlights bereithält. So sind unter anderem Carlos Fassanelli und Daphne de Luxe dabei, die schon zum Schützenfest jährlich die Stimmung zum Höhepunkt treibt. Um ca. 21 Uhr endet das Straßenfest, welches auch Infostände und natürlich jede Menge Bier bereithält. Olé!

Hannover Pride

HannoverPride am 23. Mai 2010

Wer dann noch nicht vollkommen blau ist, darf direkt ins Agostea wechseln. Hier findet die PrideNight statt. Dafür wurde das Agostea auf das anliegende Parkdeck erweitert, damit genug Platz für alle Gäste ist. Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt. Es ist empfehlenswert, sich eine Karte für die Party auf dem Stand des Staßenfestes zu kaufen, um sich Wartezeiten am Eingang zu ersparen.

Alles in allem darf man sehr auf den Ausgang der Veranstaltung gespannt sein. Und am Ende dann hoffentlich sagen, dass Hannover zwar keinen richigen CSD, aber zumindest eine ähnliche Veranstaltung hat, die richtig burnt.

Ist euch schon aufgefallen, dass 2010 noch andere Highlights bereithält? So sollte schon jeder mitbekommen haben, dass die Fussball-WM in die nächste Runde geht (11. Juni bis 11. Juli 2010). Gibt es eigentlich abgesehen von mir noch andere Leute, die keinen 55 Zoll Full-HD LED-TV im Wohnzimmer haben? Achja, auch die „Gay Games“ kommen dieses Jahr nach Deutschland – ab dem 31. Juli in Köln. Das Jahr des Sports quasi. Das gilt natürlich auch für Bettsport!

Zehn Dinge, die Hannover nicht hat

Eigentlich wollte ich heute einen Artikel schreiben, der Hannover in ein gutes Licht stellt. Quasi Komplimente für die Heimatstadt. Problematischerweise stellte sich aber heraus, dass Hannover abgesehen von viel grün & blau wie Maschsee, Eilenriede und Co. eigentlicht nicht viel zu bieten hat. Nun ja, fangen wir heute mal mit einer Reihe von Beiträgen an, die beschreiben sollen, warum Hannover so bescheiden ist. Teil eins sind „zehn Dinge am lesbischwulen Nachtleben, die Hannover nicht hat“:

Nr. 1: fame Stuttgart: Inzwischen ist die fame-Party _das_ Gay-Event in Süddeutschland. Mit ca. 3000 Gästen pro Party bricht jeder Event neue Rekorde. Komisch, Stuttgart ist an sich gar nich so viel größer als Hannover. Naja, vielleicht liegt der enorme Erfolg der Partyreihe ja an den genialen DJs und Szenegrößen, Live Percussions, sexy Gogos für Mann und Frau, und und und …

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gZt-fxPYyWU[/youtube]

Nr. 2: colour cologne: Okay, das ist unfair. Natürlich kann man die colour nicht mit Hannover vergleichen. Ich tue es trotzdem. Wer die colour-Party erlebt hat, der weiß, was eine geile Party ist. Trotz hohem Eintritt und nicht ganz kostenlosen Getränken waren beide Ausgaben des Events gigantisch. Die dritte Ausgabe startet 2010 etwas später als sonst – nämlich als Eröffnungs-Party zu den Gay Games 2010 am 31.07.2010.

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Nr. 3: Das Haus B in Berlin. Früher war es die Busche, heute ist es das Haus B. Inzwischen vor allem durch eine extrem hohe Anzahl an Lesben, die aussehen wie Männer, bekannt. Es gibt eine Men-Only-Area, damit man immer genau weiß, was man anbaggert. Im Haus B ist eine geile Party bis in die frühen Morgenstunde garantiert, und das obwohl es sich in der DDR befindet.

Nr. 4: circuit festival. Wow! Halbnackte Männer bis zum Umfallen – Sonne, Party, Prosecco. Natürlich in Spanien, denn musikalisch ist uns Spanien sowieso immer voraus. Boar, wie geil ist das denn bitte?

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Nr. 5: Das Lesben Camp – was nach einem Titel für einen Porno klingt, ist keiner. Zumindest nicht offiziell. In ganz Deutschland gibt es Camps für Lesben. Diese Zelten gemeinsam und organisieren sich in diversen Workshops. Über Lesben kann ich ansonsten leider auch nicht soo viel sagen, da ich mit dieser speziellen Bevölkerungsgruppe nicht sonderlich vertraut bin. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass ich bis zum Anschlag frauenfeindlich bin. Traut sich auch jemand, das für Schwule zu machen? Vermutlich nicht, weil er ganz genau weiß, dass das in einer riesengroßen Orgie enden würde.

Leute, die küssende Frauen anregend finden, hätten das „1. Lesbenfestival (L-Beach)“ am vergangenen Wochenende auf keinen Fall verpassen dürfen. Ganze 6.000 Brüste (= 4.000 Lesben [abgebundene Brüste nicht mitgezählt]) versammelten sich am Weissenhäuser Strand der Nordsee. Ein Wet-T-Shirt-Content, viel Alkohol, etliche DJanes und mehr. Wie beim CSD Braunschweig vor zwei Jahren war auch hier Elli Erl dabei. Elli Erl ist nach wie vor die einzige DSDS-Gewinnerin ohne Nummer-Eins-Hit. Respekt! Ich weiß, das hatte ich schon mal erwähnt.

Nr. 6: Propaganda Party Berlin. Die Geschichte der Party-Location Goya ist interessant, denn das Konzept machte 2005 große Schlagzeilen. Ganze 11 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert. Da das Erhoffte leider nicht eintrat, gab es schon im März 2006 die Pressemeldung zur Insolvenz. Nun ja, nach Wiedereröffnung wird das Goya nun für Partys und Konzerte genutzt.  Nicht nur die Musik, sondern auch die Lichtanlage sind erstklassig. In Berlin einer der ersten Anlaufpunkte.

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Nr. 7: Gaybeach: Nackte Männer in Deutschland? Nein, vielmehr sind es Schwule & Lesben in Berlin, die gemeinsam Cocktails schlürfen. In Hannover tauft sich ein ähnliches Konzept „Skybeach“ und platziert sich auf Parkhäusern. Nicht explizit schwul, man wird eventuell aber auf die eine oder andere Tucke treffen, auch wenn es nur der Kellner ist.

Nr. 8: Einen echten CSD Hannover. Viel möchte ich dazu nicht mehr sagen, da das Thema schon etliche Male durchgekaut wurde. Es bleibt die Hoffnung, dass der in Kürze stattfindende HannoverPride in Zukunft eine Lücke füllen kann, die in Hannover schon ewig besteht. Irgendwann dann vielleicht auch mit Parade. Wie man weiß, stirbt die Hoffnung ja zuletzt.

Nr. 9: Nun, vermutlich muss man zum 136° Club nicht mehr viel sagen, hat er doch inzwischen fast Kultstatus erlangt. Auch in Hannover kennt ihn faktisch, obwohl er sich im entfernten Hamburg befindet. Was ist das Geheimnis? Eine kleine, aber absolut perfekte Lichtanlage, beste Electro-DJs der deutschlandweiten Gay-Szene und jede Menge lecker Männer. Trotz Getränkepreisen, die sich nicht nur gewaschen, sondern zusätzlich stundenlang geduscht haben, ist der Club einen Besuch wert. Das mit den hohen Getränkepreisen hat zudem den Vorteil,  dass man nicht von komplett betrunken Hartz-4-Boys belästigt wird, die einem eh nur an die Tasche wollen. Und wer als Schwuler keine Electro-Musik mag, dem ist in diesem Leben eh nicht mehr zu helfen.

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Nr. 10: Zugegeben, das braucht eigentlich kein Mensch. Dennoch gibt es in der DDR eine 1-Euro-Party für Gays, Lesbians & Friends. „think pink“ nennt sich der Event, der regelmäßig in der Hauptstadt der Bananenrepublik (Dresden) stattfindet. Ob man das Ganze lieber „think blue“ betiteln sollte, muss noch ausgetestet werden. Da man in unserem Nachbarland weniger verdient, passt es aber ganz gut. Tja und eins muss man sagen: Hannover hat so etwas nicht, obwohl auch hier jedem das Geld fehlt.

So, das waren die Zehn – und das ganz ohne Sonja Zietlow. Ist das nicht toll? Fragt sich nur, wer Schuld daran ist, dass Hannover nichts zu bieten hat. Man könnte sagen die Bürger seien langweilig, doch ist das wirklich so? Wie ihr euch sicher denken könnt, mache ich natürlich nur eine Gruppierung dafür verantwortlich: Richtig, die SPD ist Schuld an allem Übel!

Würde man die SPD in einen Omnibusbetrieb umwandeln, hätte Hannover politisch gesehen sehr viele Probleme weniger – dafür aber einen kompletten Verkehrskollaps nach wenigen Tagen. Verglichen damit wäre diese komische isländische Aschewolke (ich liebe dieses Wort) ein Witz. „Eyjafjalla“ – so der Name des Vulkans – klingt ein bisschen nach Döner mit Nudelsalat. Ja ich weiß, dass ich verfressen bin und immer nur ans Essen denke. So, und nun warte ich, bis mich jemand fragt, warum ich nicht wegziehe.