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Schwule und ihre Psychosen

In den letzten Jahren habe ich immer wieder scherzhaft den Satz „jeder Schwule hat irgendwelche Psycho-Probleme“ ausgesprochen. Mir war vermutlich nie wirklich bewusst, wie wahr das ist. Vor ein paar Tagen und auf Grund einer Diskussion über Sexsucht bin ich bei Wikipedia auf einer Liste von phsychischen Störungen gelandet. Viele neue und interessante Begriffe, die ich vorher noch nie gehört hatte. Nachdem ich ein paar Artikel gelesen hatte, war ich baff. Der Eindruck „Wow, für das Verhalten gibts einen Namen?“ kam auf. Ein Blick in die Online-Liste von gayromeo und schwupps konnte ich fast jedem User eine oder mehr Störungen zuweisen. Aber gucken wir uns doch mal ein paar dieser Störungen genauer an, denn dabei wird es wirklich interessant:

Sexsucht: Es fängt ganz einfach an. Bei Sexsucht handelt es sich um gesteigertes sexuelles Verhalten. Nunja, nur weil man gerne und viel poppt, ist man nicht gleich sexsüchtig. Wichtig hierbei ist, dass es so extrem ist, dass es das Leben abgesehen vom Sex negativ beeinflusst, d.h. dass zum Beispiel Freundschaften daran zerbrechen, es Probleme im Job gibt, und und und.

Die Schwule Szene: Von Promiskuität und Sexsucht

Die Schwule Szene: Von Promiskuität und Sexsucht

Promiskuität: „… wird die Praxis nicht an langfristigen Bindungen orientierter sexueller Kontakte mit verschiedenen Partnern bezeichnet.“ Hui, ist das nicht der Hauptgeschäftszweck von gayromeo? Möglichst viel Sex mit möglichst vielen verschiedenen Menschen. Das macht doch jeder zweite Schwule.

Dorian-Gray-Syndrom: „Die seelische Unfähigkeit zu altern und zu reifen durch Ablehnung der eigenen Gestaltu und durch exzessiven Gebrauch sogenannter Livestyle-Angebote“. Nunja, in der gayromeo-Welt äußert sich dieses Syndrom durch den Drang, mindestens 1x pro Woche mindestens 100 Euro bei Douglas auszugeben. Leute mit größerem Geldbeutel lassen sich zusätzlich 1x pro Monat absaugen, aufspritzen oder botoxen.

Moral Insanity: „… bezeichnet einen Zustand von Gefühlskälte, Grausamkeit und absolutem Egoismus„. Sollte man vermutlich an die Haustür eines jeden Schwulen schreiben. Vor allem der Egoismus ist in der schwulen Szene in den letzten Jahren bis in den Himmel gestiegen. Hauptsache, einem selbst geht es gut. Was andere empfinden, ist vollkommen egal. Im schlimmsten Fall ist es sogar egal, ob man andere mit HIV infiziert.

Body Integrity Identity Disorder: „Eine vom eigentlichen Zustand abweichende Körper- und Sinneswahrnehmung„. Juhu, wie genial! Es gibt ein medizinisches Wort für die ganzen tollen Tucken, die sich superschön finden, in Wirklichkeit aber die reinste Hackfresse gepaart mit ein paar Kackstelzen sind.

Sissi-Syndrom: „Unrast, Sprunghaftigkeit, körperliche Hyperaktivität, rasche Stimmungsschwankungen, Fasten, übertriebenen Körperkult, Selbstwertprobleme und zahlreiche Selbstbehandlungsversuche“. Gerade die Selbstbehandlungsversuche sind bei uns Tucken extrem beliebt. Man probiert so lange neue Hautcremes aus, bis man der Meinung ist, dass man schön ist oder sich letztendlich doch unter das Messer legt. Bestimmt hat die ein oder andere Transe auch schon ausprobiert, sich selbst die Lippen aufzuspritzen.

Klüver-Bucy-Syndrom: „gesteigerter, umgehemmter Sexualtrieb, orale Tendenz. d.h. der Betroffene erkennt Gegenstände nicht visuell, sondern mit dem Mund.“ Das mit dem Mund ist sehr spannend. Bei gayromeo nennt sich das aber nicht „Klüver-Bucy-Syndrom“, sondern irgendwie anders.

Graphomanie: Sehr geil, denn ich habe auch etwas gefunden, was zu mir passt, abgesehen natürlich von der Body Itegrity Indentity Disorder (BIID), denn ich finde mich selbst nicht fett und ignoriere meine krankhafte Fettsucht schon seit Jahren vollkommen. Nunja, „Graphomanie bezeichnet das krankhafte Bestreben zu schreiben„. Nicht zu verwechseln ist das Ganze mit der ebenfalls vorkommenden Kritzelsucht.

Tja, und was lernen wir daraus? Die meisten nicht viel, da man als Schwuler ja nicht zu seinen Macken steht. Folglich auch nicht zu seinen Psychosen. Oftmals hätte man die Tucken als Kinder einfach mehr schlagen sollen. Vielleicht hätte das ja geholfen?!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=EjezE1EUEUc[/youtube]

Mein Rat an Euch ist allerdings folgender: Liebe Schwuppen, schluckt doch mal wieder! Ähm… nein… natürlich meine ich Pillen! Afaik gelten hierbei die Grundsätze „je verschreibungspflichtiger, desto besser“ und „je mehr Nebenwirkungen, desto lustiger“. Und die Devise „viel hilft viel“ trifft es auf den Punkt. Aber bitte keine Ecstasy-Tabletten, denn irgendwo muss der Spaß ja aufhören.

PS: Ich habe heute das Wort „afaik“ verwendet. Das ist eine Abkürzung für „as far as i know“ und steht gleichbedeutend für „soweit ich weiß“. Anders gesagt kennzeichne ich damit Dinge, ich ich behaupte, aber nicht weiß ob sie stimmen, weil ich einfach zu faul bin mich zu informieren. Internetsüchtige, die täglich sinnlose Sachen in Diskussions-Foren schreiben, verwenden viele solcher Wörter, weil sie denken, dass es den Anschein von Intelligenz erweckt.

PPS: In Kürze wird im Blog die Kategorie „Lebensweisheiten“ eingeführt. Dieser werden Artikel über Themen hinzugefügt, die eigentlich niemanden interessieren. Eigentlich…

PPPD: Wusstet ihr eigentlich, dass Adolf Hitler der meistdokumentierte Mensch aller Zeiten ist? Hitlers Helfer, Hitlers uneheliiche Affären, Hitlers Arschbehaarung, etc. Hat da mal jemand drüber nachgedacht?

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