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Lady Gaga, Interjektionen & Inkontinenz

Die meisten pseudo-intelligenten Jungschwuppen werden das Wort „Interjektion“ nicht kennen. Und wenn sie doch vermuten es zu kennen, dann überlegen sie, ob man das vom Sex ohne Kondom bekommt. Naja, so falsch ist das gar nicht, denn Interjektionen kommen u.a. auch beim Sex zur Anwendung. Hier kommt die Lösung: Interjektionen sind kurze Wörter wie z.B ah, oh, ähm oder röööö.

Lady Gagas Quelle der Inspiration - so auch in "Telephone"

Lady Gagas Quelle der Inspiration - so auch in "Telephone"

Betitelte Lady Gaga greift in ihren tiefsinnigen Liedtexten sehr gerne auf Interjektionen zurück. Auffallend ist, dass das mit jeder Single krasser wird. Nunja, auch ihr Name „gaga“ ist ja eigentlich nicht mehr als eine Interjektion. Zudem scheint es, als wäre der Name „Gaga“ Programm. Aber verfolgen wir das mal im Detail:

  1. Just Dance: […] GaGa, oh-oh, eh […] da da doo-doo-mmm […] oh oh oh-oh  […] d-d-d-dance […] j-j-just […]
  2. Pokerface: Mum mum mum mah […] Hoh, woah, oh-oh, ohahoh, ohoh […] P-p-p-poker face, p-p-poker face, Mum mum mum mah […]
  3. Eh, Eh (Nothing Else I Can Say): Eh, Eh […] Eh, Eh […] Eh, Eh […]
  4. Love Game: […] huh! […] huh! […] huh! […] huh! […] huh! […]
  5. Paparazzi: […] Papa-paparazzi […] Papa-paparazzi […] That Pickel of you is so magical […] Papa-paparazzi
  6. Bad Romance: Rah rah ah-ah-ah, Ro mah ro-mah-mah, GaGa Oh-la-la! [..] oh-oh-oh-oh-oooh, oh-oh-oooh-oh-oh-oh
    […]
  7. Telephone (ab 10. März 2010 in D.): […] Wha-wha-what […] Eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh […] Eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh […]

Tja, und da soll nochmal jemand sagen, „Schni-Schna-Schnappi“ wäre Kindermusik. Aber die Frau Gaga denkt da auch ganz praktisch. Selbst die zugekokste Schwuppe kann noch „ra-ra-ra-ra“ mitsingen. Auch macht sie sich in der Öffentlichkeit gerade bei Schwulen und Lesben beliebt. Das ist gut durchdacht, da wir Schwuppen durch unsere vielen psychischen Probleme besonders anfällig für vollkommen hirnlose Musik sind. Zugegeben, es funktioniert! Ich selbst habe mich schon beim Mitsingen während des urinierens erwischt. Muss ich mich nun schämen?

Selbstverständlich habe ich mich nicht lumpen lassen und ein paar tolle Songs herausgesucht, die Frau Gaga unbedingt covern sollte. Bei Szenegängern bestimmt ein Hit: Hier (diese Performance durfte ich übrigens live miterleben, während ihr in SPD-Hochburg Hannover versauert seid) und hier.

Achtung, jetzt kommt eine Szene-Beobachtung!

Sind euch bei Planetromeo schon mal die Nutzer aufgefallen, die ihre Nicknames immer den aktuellsten Ereignissen  aus Musik, Sport und Kultur anpassen? So heißen ganze Cliquen plötzlich „KoksBarbie*“, „2Hot4Barbie*“ und „BS-VIP-Barbie*“. Zum „Bad Romance“-Fieber dann natürlich „MöchtegernRomance“, „DämelackRomance“, „Bad-HIV-Schleuder“ oder „RomanceTrotzAkuterBlasenentzündung“. Für diese User hat das den Vorteil, dass es besonders schwerfällt, über selbige zu lästern, da man nie genau weiß von wem man gerade spricht.

Wenn ihr selbst zu dieser Gruppe der ultimativen gayromeo-Trendsetter gehört, verrate ich euch nun mal, wie man es schafft, trotz der andauernden Namensänderungen über euch zu lästern: Richtig, man merkt sich immer genau den Namen, der am dämlichsten war! So werden einige Leute für immer und ewig unter „wilderPanda123*“ oder „BomChiquitaWauWau*“ bekannt bleiben (*Namen unerkenntlich gemacht).

Damit es trotz allem nicht zu Verwechselungen kommt, habe ich einen simplen Vorschlag zur Vereinheitlichung der Namensvergabe: Der Vorname des therapierenden Psychaters gepaart mit dem Nachnamen der behandelnden Kosmetikern. Eine Zahl dahinter (z.B. 143) bezeichnet die Anzahl der Mililiter (ml) der sinnesverändernden Drogen, die man sich innerhalb der letzten 48 Stunden reingepfiffen hat. Vielen Dank, ich weiß, das meine Ideen toll sind!

Zur Abwechslung aller  hier auch mal ein cooler Song (erhältlich ab dem 5. März 2010):

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=lTapM3iJ91U[/youtube]

Und was hat Lady Gaga nun mit Inkontinenz zu tun? Naja, eigentlich nichts, wenn man davon absieht, dass ich immer kacken muss, wenn ich einen Lady Gaga Song höre. Außerdem wollte ich das Wort mal erwähnen, da es so cool klingt. I-I-I-Inkontinenz quasi.

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One Response to Lady Gaga, Interjektionen & Inkontinenz

  1. mySCOUT!com sagt:

    Hmmm. das liest sich irgendwie ziemlich verzweifelt, fast schon einsam :-) Dabei sind doch die Gaga-Boys – also die Jungschwuppen die das hören – so schnuffig, wenn auch ein bisschen einsilbig. Das mag stimmen :-) Gegen GayRomeo & Co gibt es doch inzwischen Alternativen, die von einer Account-Löschung bei gr abgesehen, kaum schmerzhaft sind.