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Facebook meets gayromeo – Was wäre wenn?

Interessant und gleichzeitig erschreckend – haben Facebook und gayromeo doch eigentlich nichts gemeinsam. Abgesehen natürlich davon, dass die meisten Schwulen (und bei Facebook sogar Lesben) drin sind. Facebook läuft über und selbst ich bin dem Trend treu geworden – so technikscheu ich auch bin. Scheiss auf mein- und studiVZ, der ganze billige Abklatsch ist eigentlich eh für die Tonne. Nunja, ich möchte die Gelegenheit nutzen und überlegen, was passieren würde, wenn man Facebook mit gayromeo kombinieren würde.

Los geht es direkt nach dem Login – auf der Startseite wie üblich die neusten Aktionen und Kommentare aus dem Freundeskreis. Die Vorschläge, wen man alles kennen könnte, wären in unser Abwandlung natürlich die „User, mit denen du schon geschlafen haben könntest“. Coole Sache. Findest du dabei jemanden, bei dem das wirklich zutrifft, kannst du ihn direkt zu deinen Freunden hinzufügen. Nun wird dir auch angezeigt, wer von deinen Freunden ebenfalls mit besagter Person gepimpert hat. Zudem hast du die Möglichkeit, User „als gefickt“ zu markieren.

Facebook meets gayromeo

Facebook meets gayromeo

Der wahre Clou kommt aber erst: Durch deinen wachsenen Freundes- und Sexualpartner-Kreis kann dir exakt gesagt werden auf was du stehst – und so perfekt neue Sexualpartner ermittelt werden. Waren beispielsweise verhältnismäßig viele gutbestückte Typen dabei, so werden dir in der „Boys, mit denen du sofort poppen solltest“-Box nur Kerle mit entsprechender Männlichkeit angezeigt. Natürlich wird der Beziehungstatus dabei nicht berücktsichtigt. Warum auch?

Auch ein Krankheiten-Frühwarn-System wäre integriert. So kannst Du dir für jeden User die Wahrscheinlichkeit einer Geschlechtskrankheits-Infektion in Prozent anzeigen lassen. „Es ist zu 23% wahrscheinlich, dass Hubert mit Chlamydien infiziert ist“. Errechnet wird das Ganze ahnand der Angaben über Safersex und die Anzahl der Sexualkontakte. Nicht immer zu 100% korrekt, aber dennoch recht realistisch.

Und wie kann man das Konzept monetarisieren (= zu Geld machen)? Ganz einfach so, wie es im Internet 2010 eh schon funktioniert. Mit Werbung, die zu den Menschen passt. Mini-Pimmel-Inhaber bekommen Vakuum-Geräte beworben und echte Männer Kondome oder iPhones.

Na dann, prost! gayromeo hat übrigens gerade mal eine lächerliche Million an Benutzern gesammelt, während Facebook es auf über 350 Millionen bringt. Vermutlich sind die gayromeo-User den Facebookern trotzdem deutlich an Sex voraus, d.h. 1 gayromeo-User hat mehr Sex als 350 Facebook-Mitglieder. Ob man das gut findet, ist wohl jedem selbst überlassen.

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