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Musik

Gay Cebit: Endlich ist wieder Messe

Wenn man vom Schützenfest, dem Lagerverkauf bei Kik und dem praktisch nicht vorhandenen CSD absieht, dann ist die CeBIT die Veranstaltung, die jedes Jahr die meisten Schwulen und Lesben in unsere wunderschöne, wenn auch durch die jahrelange und bis heute anhaltende SPD-Schreckensherrschaft vollkommen runtergewirtschaftete, Landeshauptstadt Hannover lockt.

Die CeBIT ist dabei nicht einfach nur irgendeine doofe und langweile Messe, sondern _die_ Messe schlechthin. Gerade für uns Schwuppen die richtige Chance, mal wieder richtig zu saufen. Da in unserem Team fast alle an der Flasche hängen, kennen wir natürlich alle Tricks und möchten diese nicht für uns behalten.

Gay Cebit: Was man nachts so treibt ...

Gay Cebit: Was man nachts so treibt ...

Vorweg aber erstmal ein paar Locations abseits der Messe, die man als CeBIT-Gast sehen muss/kann. Denn nichts ist blöder als die Frage „Wo gehe ich eigentlich hin, wenn ich mit Männern schlafe?“

  • Caldo: Das Caldo ist die einzige wirklich lesbischwule Cocktailbar in Hannover. Die Preise sind nicht immer die besten, dafür sind die Cocktails aber in jedem Fall top. Lecker, lecker und in jedem Fall einen Besuch wert.
  • WHY?GAY!-Party: Am Messe-Samstag, dem 6. März 2010, steigt wie auch in den letzten Jahren die WHY?GAY!-Party, welche das schwule Party-Highlight zur Messe darstellt. Die neue Location, der GQ Club, befindet sich direkt am Hauptbahnhof. Um 22 Uhr gehts für sanfte 7,95 Euro in die Vollen (bis 23 Uhr, danach 8,95 Euro). Mehr Infos über die WHY?GAY!-Party gibt’s auf der Party-Website.
  • Fever Club: Hannovers einzig noch verbleibende schwule Discothek hat natürlich auch zur Messe geöffnet. Da auch Mittwochs Betrieb herrscht, lohnt ein Besuch also auch am 3. März 2010. Davon abgesehen natürlich am 6. und 7. März 2010. Empfehlenswert ist das Fever vor allem als After-Location im Anschluss an andere Partys, so ab 2-5 Uhr. Bei einem legeren Eintrittspreis von 5 Euro und Top-Getränkepreisen kann man hier saufen, bis der Arzt kommt. Musikalisch wird bestimmt auch der coole Cascada-Song (siehe unten) mehr als 1x pro Tag gespielt.
  • Irrgarten: Sagen wir es mal so: Im Irrgarten tut man genau das, was man in anderen Städten in Darkrooms tut. Und das kann man zur Messe eigentlich durchgehend und zur fast jeder Uhrzeit. Also wenn es mal juckt, dann los!

Nun ja, sorry liebe Gäste von Außerhalb, aber viel größer ist die Szene in Hannover leider nicht mehr. Trotzdem folgt das Angebot dem Motto „besser als nichts“ und ist zur Messe ganz cool. Kommen wir aber zurück zur Messe selbst, denn trinken macht natürlich am meisten Spaß, wenn man nichts dafür zahlen muss. Zahlreiche Messe-Partys bieten sich zu diesem Zwecke an. Heise hat wie jedes Jahr eine Liste zusammengestellt. Bei einigen Partys braucht man vorher eine Einladung. Diese bekommt man, in dem man während des Tages eines der zahlreichen Promotion-Girls (oder Boys) anspricht und liebt guckt.

Wer immer noch kein CeBIT-Ticket hat, ist sowohl doof als auch spät dran. Eventuell gibt es noch das ein oder andere Ticket abzustauben, ansonsten bleibt nix anderes als ein Ticket an den Kassen zu lösen. Wer nur saufen will, sollte das bleiben lassen, da sich der Spaß mit Ticketpreisen von 38 Euro nicht ganz rechnet.

An kostenloses Esssen zu kommen ist auf dem Messegelände nicht immer ganz einfach, sondern nur mit viel Talent möglich. Besonders lecker ist aber das Essen im Hause Microsoft. Wenn ihr mit einem sexy Messe-Boy hinter den Stand geht, bekommt ihr ja vielleicht die Lizenz fürs Kulinarische.

Alternativ und für die nicht ganz so gut aussehenden verrate ich nun noch die Möglichkeit, wie ihr kostenlos bei Mc Donalds essen könnt: Setzt euch in euer Auto und fahrt Richtung McDrive. Achtet darauf, dass mind. 1 Auto hinter euch und ein Weiteres vor euch ist. Am ersten Halt (das ist der Bestell-Schalter) entschuldigt ihr euch mit den einfachen Worten „Sorry, ich habe mein Portemonnaie vergessen“. Statt nun aber durchzufahren (was ja eh nicht geht, weil jemand vor euch ist), wartet ihr zwischen Schalter 2 (Zahlungs-Schalter) und Schalter 3 (Essens-Ausgabe). Hier verweilen, bis derjenige hinter euch seine Bestellung aufgegeben hat. Sobald es vor euch frei ist, fahrt ihr an den Schalter 3 – und schwupp haltet ihr die Bestellung des Bestellers hinter euch in den Händen. Hoffen wir mal, dass derjenige kein Vegetarier war. Ist das nicht einfach? Und so genial! Natürlich ist das vermutlich auch nicht ganz legal, also beschwert euch nicht, wenn es mal nicht klappt oder ihr anschließend inhaftiert werdet. Dieser Tipp kommt übrigens aus einem Youtube-Video und nicht von mir selbst, denn ich mache mal wieder Diät, weil mir auffiel, dass ich nicht nur alt, sondern auch fett bin.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=EsdXPPp8dNk[/youtube]

Abschließend noch etwas Musikalisches: Der neuste Smash-Hit von Cascada smasht  – und zwar richtig. Mit Pyromania kann mit Sicherheit an den Erfolg von „Evacuate the Dancefloor“ angeknüpft werden. Erscheinen tut das Ding am 16. März 2010.

Soo, allen Hannover-Besuchern anlässlich der CeBIT wünsche ich eine coole Messe, geile Partys und feuchte Nächte. Nutzt die Möglichkeiten in Hannover, auch wenn sie sehr eingeschränkt sind. Eine Sache wäre noch interessant zu wissen: Stimmt es, dass Asiaten kleine Dinger haben? Gebt doch mal ein Feedback, wenn ihr es ausprobiert habt.

Lady Gaga, Interjektionen & Inkontinenz

Die meisten pseudo-intelligenten Jungschwuppen werden das Wort „Interjektion“ nicht kennen. Und wenn sie doch vermuten es zu kennen, dann überlegen sie, ob man das vom Sex ohne Kondom bekommt. Naja, so falsch ist das gar nicht, denn Interjektionen kommen u.a. auch beim Sex zur Anwendung. Hier kommt die Lösung: Interjektionen sind kurze Wörter wie z.B ah, oh, ähm oder röööö.

Lady Gagas Quelle der Inspiration - so auch in "Telephone"

Lady Gagas Quelle der Inspiration - so auch in "Telephone"

Betitelte Lady Gaga greift in ihren tiefsinnigen Liedtexten sehr gerne auf Interjektionen zurück. Auffallend ist, dass das mit jeder Single krasser wird. Nunja, auch ihr Name „gaga“ ist ja eigentlich nicht mehr als eine Interjektion. Zudem scheint es, als wäre der Name „Gaga“ Programm. Aber verfolgen wir das mal im Detail:

  1. Just Dance: […] GaGa, oh-oh, eh […] da da doo-doo-mmm […] oh oh oh-oh  […] d-d-d-dance […] j-j-just […]
  2. Pokerface: Mum mum mum mah […] Hoh, woah, oh-oh, ohahoh, ohoh […] P-p-p-poker face, p-p-poker face, Mum mum mum mah […]
  3. Eh, Eh (Nothing Else I Can Say): Eh, Eh […] Eh, Eh […] Eh, Eh […]
  4. Love Game: […] huh! […] huh! […] huh! […] huh! […] huh! […]
  5. Paparazzi: […] Papa-paparazzi […] Papa-paparazzi […] That Pickel of you is so magical […] Papa-paparazzi
  6. Bad Romance: Rah rah ah-ah-ah, Ro mah ro-mah-mah, GaGa Oh-la-la! [..] oh-oh-oh-oh-oooh, oh-oh-oooh-oh-oh-oh
    […]
  7. Telephone (ab 10. März 2010 in D.): […] Wha-wha-what […] Eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh […] Eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh, eh […]

Tja, und da soll nochmal jemand sagen, „Schni-Schna-Schnappi“ wäre Kindermusik. Aber die Frau Gaga denkt da auch ganz praktisch. Selbst die zugekokste Schwuppe kann noch „ra-ra-ra-ra“ mitsingen. Auch macht sie sich in der Öffentlichkeit gerade bei Schwulen und Lesben beliebt. Das ist gut durchdacht, da wir Schwuppen durch unsere vielen psychischen Probleme besonders anfällig für vollkommen hirnlose Musik sind. Zugegeben, es funktioniert! Ich selbst habe mich schon beim Mitsingen während des urinierens erwischt. Muss ich mich nun schämen?

Selbstverständlich habe ich mich nicht lumpen lassen und ein paar tolle Songs herausgesucht, die Frau Gaga unbedingt covern sollte. Bei Szenegängern bestimmt ein Hit: Hier (diese Performance durfte ich übrigens live miterleben, während ihr in SPD-Hochburg Hannover versauert seid) und hier.

Achtung, jetzt kommt eine Szene-Beobachtung!

Sind euch bei Planetromeo schon mal die Nutzer aufgefallen, die ihre Nicknames immer den aktuellsten Ereignissen  aus Musik, Sport und Kultur anpassen? So heißen ganze Cliquen plötzlich „KoksBarbie*“, „2Hot4Barbie*“ und „BS-VIP-Barbie*“. Zum „Bad Romance“-Fieber dann natürlich „MöchtegernRomance“, „DämelackRomance“, „Bad-HIV-Schleuder“ oder „RomanceTrotzAkuterBlasenentzündung“. Für diese User hat das den Vorteil, dass es besonders schwerfällt, über selbige zu lästern, da man nie genau weiß von wem man gerade spricht.

Wenn ihr selbst zu dieser Gruppe der ultimativen gayromeo-Trendsetter gehört, verrate ich euch nun mal, wie man es schafft, trotz der andauernden Namensänderungen über euch zu lästern: Richtig, man merkt sich immer genau den Namen, der am dämlichsten war! So werden einige Leute für immer und ewig unter „wilderPanda123*“ oder „BomChiquitaWauWau*“ bekannt bleiben (*Namen unerkenntlich gemacht).

Damit es trotz allem nicht zu Verwechselungen kommt, habe ich einen simplen Vorschlag zur Vereinheitlichung der Namensvergabe: Der Vorname des therapierenden Psychaters gepaart mit dem Nachnamen der behandelnden Kosmetikern. Eine Zahl dahinter (z.B. 143) bezeichnet die Anzahl der Mililiter (ml) der sinnesverändernden Drogen, die man sich innerhalb der letzten 48 Stunden reingepfiffen hat. Vielen Dank, ich weiß, das meine Ideen toll sind!

Zur Abwechslung aller  hier auch mal ein cooler Song (erhältlich ab dem 5. März 2010):

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=lTapM3iJ91U[/youtube]

Und was hat Lady Gaga nun mit Inkontinenz zu tun? Naja, eigentlich nichts, wenn man davon absieht, dass ich immer kacken muss, wenn ich einen Lady Gaga Song höre. Außerdem wollte ich das Wort mal erwähnen, da es so cool klingt. I-I-I-Inkontinenz quasi.

„R.I.O. – Serenade“ auf der HANNOVER-GAY-NIGHT?

Ui, endlich wieder ein neuer Song von R.I.O. Während andere Künstler ja geradezu mit neuen Songs schiessen, halten sich R.I.O. damit sehr bedeckt, schade eigentlich. Der neue Song ist hammer! Naja, es mag sein, dass alle Songs gleichklingen, aber egal: Hauptsache geil und vor allem: Je lauter, desto besser.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=i3Ggah-tYGc[/youtube]

Gleich zwei Sachen sind nun sehr interessant …

1. Hat der DJ auf der HANNOVER-GAY-NIGHT, die morgen (26. September) nach langer Zeit endlich mal wieder (und leider einmalig) im Peppermint Pavillon statt findet, den neuen Song? Jede Wette, dass er ihn nicht hat :-) Vielleicht stattdessen ja ein paar geile Songs von David Guetta!

2. Wie sind R.I.O. live? Das können wir bald sehen! Am 3. Oktober 2009 sind R.I.O. im Agostea Hannover. Endlich mal ein Act, für den sich der Besuch des Agostea lohnt.

In Kürze erscheint übrigens das neue (und erste) Album von RIO. Es trägt den Titel der ersten Single „Shine On“. Da kann man sich ja doch noch auf was freuen.

PS: Ist das nicht geil? Es gibt den youtube-Player jetzt ganz klischeehaft und megaschwul auch in pink. Darauf haben die Welt und ich schon seit Jahren gewartet. Wow!

PPS: Hatte ich schonmal erwähnt, dass David Guetta der ultimative Gott der Musik ist? Nun hat er es mal schön geschafft, Platz 1 bis 3 der ODC für sich zu beanspruchen (Sexy Bitch mit Akon, I Gotta Feeling mit den Black Eyed Peas und When Love Takes Over mit Kelly Rowland). Auf dem neuen Album „One Love“ sind noch mehr so geile Songs, z.B. ist „How Soon is Now“ einfach nur tierisch scharf. Leider ist der Song „Grrrr“ nicht mit drauf. Sollte Gott mal in Hannover stoppen, bin ich der/die erste, der/die 2 Stunden vor Öffnung ansteht.