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AIDS bezahlt die Krankenkasse, Kinder nicht.

Ein krasser Beitrags-Titel, der vielleicht schon andeutet, was nun kommt. Passend zum Welt-Aids-Tag, der alljährlich am 1. Dezember zum Nachdenken anregen soll, möchte ich nun ebenfalls zum Nachdenken anregen.

Auf jeder Party in der Szene, auf welcher die Aids-Hilfe eine Aktion (z.B. das Verteilen von Kondomen, Auftritte in Kostümen) veranstaltet, frage ich mich. „Was soll das? Heute weiß doch jeder, dass man nicht ohne Kondom poppen soll!“. In Gesprächen mit der Selbigen wird dagegen immer wieder beteuert, dass sehr viele junge Leute immer noch nicht aufgeklärt seien. Doch wie ist das wirklich?

Während es in einer Schule bei Kindern wohl etwas Anderes ist, kann man für die schwule Szene wohl eines direkt sagen: Der Grund für die vielen Neuinfektionen ist keinesfalls die Nichtaufgeklärtheit oder das Fehlen von Kondomen, sondern schlicht und einfach der unfassbare Egoismus und die unübertreffliche Notgeilheit eines Großteils der schwulen Bevölkerung.

"First Aids" oder "Fist Aids"? Ist die schwule Szene wirklich so?

"First Aids" oder "Fist Aids"? Ist die schwule Szene wirklich so?

Die Aids-Hilfe macht ihnen Job wohl ganz gut. Während man früher noch für Kondome zahlen musste (kennt jemand noch diese tollen Geräte namens „Kondomat„?), stribt man heute eher den Erstickungstod unter einem Berg von Kondomen, als an den Folgen von Aids. Würde ich alle Kondome, die ich auf einer Party erhalte, direkt danach „verbrauchen“, dann täte mir wohl 2 Wochen lang nicht nur der Allerwerteste, sondern auch alles Andere weh. Und nach der Gangbang-Party müsste ich definitiv meine Wohnung sanieren. Schade, dass es keinen Verein gibt, der auf Partys Red Bull verschenkt. Die würden dann sogar eine Spende bekommen. Aber nur deswegen, weil ich wüsste, dass sie keine Millionen Euro dafür verpulvern, Jahr für Jahr komplette Innenstädte mit Plakaten zu terrorisieren, auf denen Dinge stehen, die man eh schon weiß.

Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Wieso nutzen denn viele Schwule keine Kondome, obwohl sie ganz genau wissen, dass die Gefahr einer HIV-Infektion besteht? Richtig, weil es mit Kondom weder gefühlsecht ist, noch richtig Spass macht. Geiler ist einfach ohne! Und die Gefahr sich anzustecken ist sowieso absolut minimal. Und beim Oralverkehr ein Kondom? Hallo? Wer kommt auf solch absurde Ideen? Nun, doch es kommt noch schlimmer. So gibt es sogar Leute, die (wissend von ihrer eigenen Infektion) ohne Verhütung mit etlichen weiteren Kerlen ins Bett steigen. Immer nur auf den eigenen Spass aus, bloß nicht an andere denken, hauptsache wieder nen schönes Hinterteil rangenommen.

Ein Bekannter hat mir mal gesagt „naja, wenn ich Aids habe, ist es nicht so schlimm, dann kann ich wenigstens rumficken ohne drüber nachdenken zu müssen“. Liebe Community, genau das ist das Problem in unser pseudofrohen rosa Welt. Habt ihr noch alle Latten am Zaun? Nein, ihr habt eure Latten woanders… woanders und ohne Kautschuk.

Wo wir gerade beim Thema Sex sind: Darf ich auch mal erwähnnen, dass ihr Tucken absolute Schl**pen seid? Wenn ich erwähne, dass laut Focus.de die durchschnittliche Anzahl der Sexualpartner in Deutschland bei 6,3 liegt, dann denkt man drüber nach. Ähm, nein, nicht pro Woche, sondern im Leben! Ohne die homosexuelle Community läge der Durchschnitt vermutlich bei 2,5. Und ja, ich bin auch schwul und muss selbst zugeben, die 6,3 schon um einige Faktoren übertroffen zu haben. Wie war das? Sich immer erst an die eigene Nase packen…

Fast hätte ich noch vergessen, mich zum Titel dieses Artikels zu äußern. Entstanden ist dieser durch die Frage: Was kann man realistisch (ohne Traumtanzen!) dagegen tun, die Neuinfektions-Rate zu senken? Noch mehr Kondome auf die Tanzfläche feuern? Vermutlich nicht. Man muss die Schwulen ganz einfach da treffen, wo es ihnen am Meisten weh tut. Und das ist auf Grund der Douglas- und Ed Hardy-Sucht der Geldbeutel. Die (ja, gibt es auch) notgeilen Heteros nutzen auch Kondome. Nicht gegen Aids, sondern gegen Kinder. Denn für die Kinder muss man als Mann selbst aufkommen. Und zwar ein Leben lang! Und wenn es dann doch mal schiefgeht und jemand schwanger wird, kann man immer noch diverse Talkshows besuchen und sich von Britt sagen lassen, wie blöd man ist. So eine HIV-Infektion dagegen zahlt schön und lustig die Krankenkasse, ebenfalls ein (kurzes) Leben lang! Abgesehen von ein paar Cents für gesündere Ernährung abseits Bacardi Cola und der Straßenbahn-Fahrkarte zum Arzt bleibt man finanziell komplett unabhängig – ist das nicht toll?

Wer das verfolgt hat, dem liegt die Lösung auf der Zunge. Wieso müssen diejenigen, die _fahrlässig_ oder _aus Nachlässigkeit_ eine Ansteckung erwirtschaftet haben, nicht selbst dafür aufkommen? Wieso werden Leute, die aus purer Notgeilheit andere mit HIV infizieren, nicht wegen fahrlässiger Tötung verknackt? Okay, vermutlich deswegen, weil ansonsten nach 6 Monaten der halbe Knast HIV+ wäre. Naja, müsste man denen halt noch ein „Achtung!“-Tattoo einbrennen. Wieso müssen Leute, die aus Notgeilheit andere mit HIV infizieren nicht selbst für deren Behandlung aufkommen?

Wer nicht hören kann, sollte eigentlich fühlen müssen, aber in unserem wunderbaren Deutschland gibts natürlich tolle „Grundgesetze“, die sich irgendwelche alten Säcke vor unendlich vielen Jahren ausgedacht haben. Tja, damals hätte man nicht gedacht, dass es irgendwann mal Menschen gibt, die für den Ausguss ihres Penis über Leichen gehen. Willkommen im 21 Jahrhundert.

Das alles klingt krass und ist sicherlich etwas übertrieben, aber mal ehrlich: Wie soll das weitergehen? Just my two cents.

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In diesem Sinne: F**krige frohe Weihnachten. Und die Hoffnung, dass die Entwicklung der schwulen Szene zur egoistischen, abartigen und rücksichtslosen Bevölkerungsgruppe im kommenden Jahr ein Ende hat. Leute, tut doch Weihnachten mal etwas Gutes! Und nein, mit der großen Liebe eures besten Freundes pimpern ist nichts Gutes.

Übrigens: Aus aktuellem Anlass darf ich freudig erwähnen, dass wir uns hiermit ebenfalls explizit, ausdrücklich und unter diskretem Nachdruck von den Aussagen, der Optik, den lesbischen Tendenzen und den Frisuren der _offiziellen_ Website des CSD Hannover distanzieren. Achja, und natürlich auch von denen der SPD, aber das ist ja selbstverständlich. Deren Website ist übrigens weder privat, noch unter Alkoholismus entstanden.

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