Der größte CSD aller Zeiten – CSD Hannover 2009
CSD oder nicht? Das war wochenlang die Frage, die Hannover beschäftigt hat. Nun steht es fest: Es gibt einen CSD Hannover – wobei man sich darüber streiten kann, ob man die Veranstaltung wirklich als “CSD” bezeichnen sollte. In diesem Zusammenhang möchte ich einen passenden Satz aus den Luderwelt-News zitieren:
Gemäß dem angedachten CSD-Motto “Mach(t) die Augen auf” empfehlen wir dies dringend dem Orga-Team, wenn es um professionelles Arbeiten im Rahmen der Organisation eines Vorhabens wie einen CSD geht.
Wie auch immer: Los geht’s am Samstag, den 22. August 2009 um 13 Uhr am Aegi (für Leute von Außerhalb: Aegidientorplatz). Mit einem kunterbunten Flyer, der mit pink und Regenbogen Farben ganz tief in die Klischee-Kiste greift, wird für den Marsch geworben. Absolut innovativ ist auch die Idee, das “o” aus Hannover als erste Null aus 2009 zu benutzen – und überall Hühneraugen, coole Sache. Keine Werbeagentur hätte das besser hinbekommen.

Das CSD-Team, welches dem Kommerz scheinbar gänzlich den Kampf angesagt hat, hat sich entschieden, ein paar Runden zu Fuss durch die Stadt zu pilgern. Wir sind gespannt, wie viele Schwule- und Lesben dabei sind, denn es gibt keine Sponsoren – und das heißt: Weder Musik(-Trucks) noch alkoholische Getränke. Vielleicht schließen sich ein paar Vereinsmeier in tibetanischen Gebetslatschen an. Oder Leute, die sich einbilden, dass es immer noch keine Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben gibt. Aber zugegeben: Es ist auch langweilig, wenn man nicht sinnlos provozieren kann.
Liebes Orga-Team, auch wenn ihr es nicht hören wollt und es wiederholt ignorieren werdet: Ein CSD ist eine Veranstaltung, die heutzutage nur dann läuft, wenn man es den Gästen recht macht. Diese wollen feiern, saufen, pimpern & Prosecco. So ist die Schwule Szene, so ist 2009.
Bringen wir hier noch ein weiteres passendes Zitat aus den Luderwelt-News:
Wie die Zeit zwischen dem angedachten Demo-Ende gegen 15 Uhr und der Abendveranstaltung überbrückt werden soll, ist bis heute leider völlig unklar.
Natürlich lassen wir uns nicht lumpen und machen ein paar Vorschlage, die sich das CSD-Team gerne mal durch den Kopf gehen lassen kann. Dann wirds auch nicht so schnell langweilig am Nachmittag.
- Gemeinsamer Zoo-Besuch: So kann man auch allen Elefanten und Hyänen zeigen, dass man ja eigentlich noch viel viel mehr Toleranz will. Und da es keine Techno-Trucks gibt, gibts auch keine Lärmbelästigung im Zoo.
- Gemeinsames Kochen unter freiem Himmel: Mit Grill und Co. Natürlich nur mit Tofu, da die notwendige Toleranz für Vegetarier aufgebracht werden muss. Und damit nicht ausversehen auf einer Wasserader gegrillt wird, ruft doch mal bei radio flora an. Die haben da jemanden, der die Schwingungen spürrt.
- Gruppen-Orgie im Zauberwald: Es ist komisch, aber bei Sex hört die Toleranz der meisten Vereinsmeier auf. Um dem entgegenzuwirken, wäre eine gemeinsame Exkursion recht sinnvoll.

Doch das Highlight kommt erst noch: Die offizielle CSD-Party “bootylicious” im GIG Linden. Das GIG ist vermutlich die größte Discothek in ganz Hannover und fast ganze 3500 Leute. Naja, eigentlich sind es eher 250 Leute und das schönste Treppenhaus der Stadt. Neben ein paar DJs, die niemand kennt und die vom Namen eher nach Dschungel-Transe als nach Musik klingen, wurde auch DJ TriTop gebucht. Dieser hat es ja jahrelang erfolgreich Geschaft, dutzende “Schwule Sau”-Besucher in die Flucht zu schlagen.
Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass das Vorhaben “CSD Hannover” komplett in die Hose gegangen ist. Das CSD-Team, welches inzwischen nur noch aus einer handvoll Leute besteht, hat es nicht für sinnvoll gehalten, einen vernünftigen und ausgeklügelten CSD 2010 zu organiseren, sondern bricht spontan und ohne große Planung einen improvisierten Mini-CSD aus der Krone. Schade Hannover, aber ich habe dich trotzdem lieb.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine freie Meinungsäußerung des Blog-Autors.


Wow. Toller Beitrag aus der Rubrik “Nichts ist doofer als Hannover”. Da versuchen ein paar Leute, hier mal tatsächlich etwas auf die Beine zu stellen, und schon wird es nieder gemacht. So haben wir damals auch den Tummelplatz klein bekommen. Meckern ist einfach – selbst mit anfassen und Ideen auf den Markt bringen wäre mal was wirklich Originelles. Aber dann müsste mann/frau ja eventuell mit Kritik rechnen. Und das will mann/frau nicht. Dann meckert mann/frau lieber selbst, statt zu zeigen, dass mann/frau es besser kann. Schöne neue schwullesbische Welt. Und, nebenbei bemerkt: Danke für die Toleranz, die mir entgegengebracht wird. Drauf gesch… Ich will keine Toleranz, ich will nicht dankbar sein müssen, dass ich leben darf. Ich bin kein Mensch zweiter Klasse, ich will nach wie vor die rechtliche Gleichstellung. Und um zu zeigen, dass es die auch 8 Jahre nach Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft in diesem unserem Lande immer noch nicht gibt, werde ich auch weiter auf die Straße gehen. Auch ohne Trucks und Prosecco. Und auf diesem Weg haben wir Altschwestern in den letzten 30 Jahren ne ganze Menge erreicht. Nach- oder besser machen ist angesagt!
Am 22 wäre mein erster CSD in Hannover und ich hab mich anfangs echt darauf gefreut, aber nachdem ne Freundin und ich am 1 August auf dieser why-gay Party waren und mitbekommen haben, dass Hannover’s queer-world nur aus Schnarchnasen besteht, die keine Ahnung haben, wie man richtig Party macht, bin ich nicht mehr so sicher, ob ich mich in Vorfreude wiegen soll…
Ich bin all das gewohnt, was du angesprochen hast – laute Musik, Alkohol, Pimpern, alles kunterbunt und eine gehörige Portion gay pride ;)
Aber das, was dieses Jahr hier geplant ist, klingt eher nach gay shame… – traut euch bloß nicht rauf auf die Straße, lol
Na, mal sehen… hab ja die leise Hoffnung, dass irgendein Wunder geschieht, dass das Ganze doch noch in ne Party verwandelt.
Herrlich, ich habe mich köstlich über diesen Beitrag amüsiert. Du hättest vielleicht noch erwähnen sollen, dass am Abend der CSD Party noch die wohl am besten besuchte Party in Hannover steigt. Was dann im GIG (ich war zum Glück noch nie da!) wohl auch für ein entsprechendes, alternatives Publikum sorgen wird. Der tolle CSD in Hannover wird wohl eher eine Peinlichkeit hoch drei werden, als eine geile Party wie wir sie aus anderen Städten. Und, sind wir doch mal ehrlich, entweder man macht eine Mega-Sause aus dem CSD wie in Hamburg, Berlin, Köln und Co, oder man lässt es lieber bleiben…
Aber nun gut, drücken wir den Organisatoren ganz doll die Daumen, Ihr werdet Euren Weg gehen! Und alle Schwuppen die was auf sich halten werden sicher und hoffentlich was anderes vorhaben, als am Trauermarsch durch Hannover, ach nee, CSD-Demo (bitte hier auch auf die Wortwahl der Organisatoren achten!) teilzunehmen.
Ach ja, wer DJ tritop?! Muss ich den kennen?!
Wow… Freie Meinungsäußerung eines Kerls, der sich die CSD-Domain gekrallt hat und selbst keinen CSD auf die Beine stellt, das nenn ich Glashaus.
Über Braunschweig lacht die Sonne, über Hannover das ganze Land. Und warum? Weil in Braunschweig die CSD-Parade mit einem Fußmarsch einiger Hundert begann – begleitet einer Fahrradrikscha ;-) – und da in diesem Jahr bei strömendstem Regen 2.000 Leute auf die Straße gegangen sind, weil es ihnen wichtig genug war. Und weil in Hannover alle tumben Typen nur Party, Sex und verbale Selbstbefriedigung im Sinn zu haben scheinen. Wozu brauchen Leute wie Du denn einen CSD? Kleb weiterhin Deine Partyplakate und versteck Deine höchstpersönlichen wirtschaftlichen Interessen nicht hinter einem pseudopolitischen Feigenblatt aus 3 Buchstaben. Party kann und hat Hannover jede Menge – jetzt mal mit Braunschweig verglichen. Aber eine Community, in der ein CSD gepflanzt werden und gedeihen kann hat Hannover, zumindest in diesem Teil der Blogosphäre, nicht.
Freie Meinungsäußerung von: Freddy
Man kann vereinzelte Szene-Personen/Veranstalter/DJs in Hannover mögen oder auch nicht. Aber so einige Punkte bei dieser CSD-Planung und bei den obigen Kommentaren gehen gar nicht.
1. Hannover ist die LANDESHAUPTSTADT! Wie kann man da einen CSD auf Dorfniveau und mit Abschlussparty im GiG machen, wo doch letztes Jahr schon große Diskotheken in H Interesse bekundet haben?!
2. Egal wer jetzt wem den Termin weggeschnappt hat (der 22.08. stand ja schon lange fest, aber es wurde dann immer unwahrscheinlicher, daß es den CSD geben wird). Jedenfalls haben Gaypeople sich den Termin im Agostea genommen (ohne Unterstellung, aber vielleicht auch mit Kalkül auf die offiz. CSD-Aftershow-Party). Auf jeden Fall kann es nicht angehen, daß nun auf einen Termin 2 solche Partys fallen! Es wäre genugn Zeit gewesen, sowas im Vorfeld zu klären.
3. Es wird unterstellt, daß viele meckern, aber nichts gemacht haben. Dies kann auf einige auch zutreffen, aber es gibt genügend Personen, die in Gastro, Eventmanagement, Szene, etc. tätig sind, die Unterstützung angeboten haben, jedoch diese dankend abgelehnt wurde, mit der Begründung, daß es eine UNKOMMERZIELLE, NICHT WIRTSCHAFTLICH AUSGELEGTE Veranstaltung werden soll! Komisch nur, daß die Abschlussparty im GiG dann 7 Euro Eintritt nimmt (was nur unwesentlich billiger ist, als alles anderen Gaypartys in H und für´s GiG auf die m² schon sehr teuer is). Und es gibt KEINEN großen CSD, bei dem nicht natürlich auch die Gastronomen mit eingebunden sind. Wie denn auch? Das sind die Leute, die von der Materie Ahnung haben u so ein Event in kürzester Zeit auf die Beinen stellen können. Natürlich müssen diese trotzdem auch ihre Miete zahlen, was zu essen im Kühlschrank haben, etc.! Wie soll das dann also gehen, ohne wenistens etwas an so einem CSD zu verdienen!? Das geht nunmal nicht u KEIN Betreiber einer Diskothek läßt die Leute umsonst rein u verschenkt noch die Getränke! Und auch ein DJ und das Thekenpersonal, die Türsteher und und und wollen/müssen Geld verdienen! Aber in Hannover? Nein! Da darf man ja kein “wirtschaftliches Interesse” haben und soll alles aus Nächstenliebe umsonst machen und am Besten noch Geld mitbringen.
…schade! Der CSD-Hannover hätte was werden können…”hätte”…
Also wirklich, man muss sich schon sehr über Hannover wundern. Vielleicht sollte man sich erstmal einmal zurück besinnen, was ein CSD ist, wozu er dient. Wer eine reine Party will, soll diese machen aber dann auch bitte Loveparade nennen.
In welcher Traumwelt lebt der Autor eigentlich, wenn er nicht sieht, dass es keineswegs überall Toleranz gegenüber Lesben und Schwulen gibt? Oder ist Hannover ein ganz besonders tolerantes Städtchen, wo jeder jeden akzeptiert? Das Theater um den CSD beweist eher das Gegenteil…
Ist man sich in Hannover zu fein, erst einmal klein anzufangen? Die CSD in Köln, Berlin und Hamburg waren auch mal klein! Die Macher des CSD in Hannover verdienen großen Respekt – ehrenamtlich arbeiten sie für die Sache, trotz solchen Gegenwindes.
Wenn überhaupt etwas peinlich ist, dann der Umstand, dass Hannover als Landeshauptstadt in den letzten Jahren keinen CSD hatte. Da sind andere Landeshauptstädte (auch wesentlich kleinere) doch wesentlich weiter…
Und wenn es 2009 eben “nur” eine CSD-Demo ist… Na und?! Darauf kann man doch aufbauen und nächstes Jahr wird dann alles besser und größer… ^^
Viele Grüße – zum Glück aus sicherer Entfernung ;)
und ein gutes Gelingen für die CSD-Demo 2009!
Ich finde dieses schlecht reden der demo absolut unangebracht.
der csd hat im ursprung als demo angefangen und ich finde es gut, dass endlich mal auf drugs, sex und rock’n'roll verzichtet wird und endlich mal wieder für gesetzliche gleichstellung und mehr tolleranz und aktzeptanz innerhalb der bevlökerung gekämpft wird!
außerdem, jeder der hier etwas zu kritisieren hat, der hätte sich am orga team beteiligen können, um den csd auf die beine zu stellen (unter anderem der autor selber!)
die treffen waren immer öffentlich, waren immer bekannt und es wurde auch immer zu den treffen eingeladen.
ich finde es mehr als traurig, dass diese demo im vorfeld so zerissen wird, wo für gesetzliche geleichstellung und toleranz gekämpft wird. denn wir sind alle betroffen.
die demo setzt sich nciht nur für die rechte des orga teams ein, sondern für UNS alle!! (man stelle sich vor, man kämpft sogar für den schreiberling dieses berichts..)
zudem soll die party im gig keine konkurrenz veranstaltung zur gay night sein, sondern eine zusätliche wahlalternative, wie man den abend verbringen kann (wie man aus der presseerklärung ersehen kann!)
@deraucheinemeinunghat
Zwischen unkommerziell und Gratisgetränken liegen noch Welten. Der Braunschweiger CSD (z.B.) ist auch ehrenamtlich organisiert und trotzdem kostet es viel Geld, den Menschen aus der Community ein umfangreiches Programm zu schenken(!). Meistens dient dabei die Abschlussparty der Re-Finanzierung eines Teils oder gar des ganzen Beiprogramms nach der Parade. Wenn in Hannover in diesem Jahr keine Mittel zum Vorstrecken für sowas zur Verfügung sind, ist es doch umso löblicher, wenn famous- (nun ja leider nicht mehr) und GiG-Party für ein Grundbudget für 2010 sorgen wollen. Oder?
Ich glaube da muss man sich schon entscheiden… Will man mit dem Auftakt 2009 Grundlagen für mehr im kommenden Jahr schaffen oder nicht. Das geht – meiner Meinung nach jedenfalls – nicht im groben Ungleichgewicht zwischen CSD-Organisatoren und Gastronomen:
Die Vorstellung, dass andere die Fleißarbeit machen und x-tausend Leute mobilisieren, die dann auf der eigenen Party auftauchen ist… nunja… fragwürdig. Die CSDs in Oldenburg und Braunschweig jedenfalls werden von Nicht-Gastronomen (hart) erarbeitet und die Gastronomen können aufgrund ihres Tagesbetriebs, den sie leisten(!), selten “mehr” als Kooperationspartner bei einem CSD sein. Dass Kooperation oder gar Partnerschaft anders aussehen, als der hiesige Beitrag oder “Du gibst, ich nehme gerne”, ist (vermutlich) klar.
Was bleibt und 2009 kommen wird ist ein urtümlich anmutender und sich deshalb auch wohltuend von den Party- und Bühnen-CSDs in der Umgebung abhebender CSD. Eine Demo, die sich auf die Aufstände in der Christopher Street 1969 bezieht ist ein CSD. Eine Party bleibt eine Party. Vielleicht ist Hannover ja so innovativ und erschafft die erste CSD-bezogene Party ohne Parade, Bühne, Infostände und all das, was umfangreich organisiert, subventioniert oder gesponsort werden muss. ;-) Die Formulierung “große Diskotheken hatten Interesse am CSD” geht ja schon in diese Richtung. Oder “Gastronomen, die in kurzer Zeit ‘sowas’ auf die Beine stellen” – willkommen in der CSD-Realität! Kein kleiner und kein großer CSD lässt sich in ein paar Wochen auf die Beine stellen. (Sonst hätten’s es die kompetenten Eventler und Gastronomen in Hannover ja längst selbst gemacht…)
Deine / Eure Beiträge lassen (bei mir) die Frage aufkommen, warum anscheinend so viele Hannoveraner/innen scharf drauf sind, einen riesigen CSD zu haben – oder keinen. Ist es “bei Euch” denn nicht möglich, einfach wie immer Partys zu haben und dabei auch eine CSD-Demo? Das Trommeln gegen den CSD, weil es “zu klein” oder “zu dörflich” sei ist aus der Ferne betrachtet schon irritierend.
Welcher Zacken fällt denn denen aus der Krone, die offensichtlich gar nicht hingehen wollen und auch die Vorarbeit scheuen oder aus guten Gründen nicht leisten können?
Einen guten CSD-Ruf hat Hannover ja schon lange nicht mehr zu verlieren. Was schade ist! Und was sich in den kommenden Jahren ändern kann, wenn der CSD in Hannover gut gedüngt und nicht zertreten wird.
Viel Erfolg Euch allen in Hannover dabei wünscht: Freddy
So dann misch ich mich auch gerade mal ein.
Ich muss zugeben das ich die Diskussion über den CSD nur am Rande verfolgt habe und mir ist gerade tatsächlich der Kiefer runtergeklappt.
Gerade aus den Reihen der Luderwelt eine Kommentar über professionelle Arbeit ist ein Hohn, wenn man weiss wie die Veranstaltungen im Pavillon im Hintergrund so laufen.
Die Kommentares des Autors über den Flyer, sind großes Kino und ich kann dem nur grinsend zustimmen.
Was die Gestaltung ansprechender Flyer angeht hat sich, bis auf wenige Ausnahmen, hannover ja eh nie mit Ruhm bekleckert, und so wirkt auch dieses “Ding” eher abstoßend.
Nun denn, mag ja auch geschmacks Sache sein!
Keine Sponsoren sind natürlich ein Armutszeugniss! Warum auch immer das nicht geklappt hat, ist auf jeden Fall ne Sache die gar nicht geht.
Wenn ich ne Sache gut verkaufen will, dann hab ich mich gefälligst auch drum zu kümmern, das andere Leute mit ins Boot steigen und den Plan unterstützen!
Das Argument, das es in den anderen Städten ja auch klein angefangen hat, lasse ich nicht gelten. Wir haben nicht mehr 1980 und es hat sich seitdem soviel getan, das es einfach nicht notwendig ist eine Veranstaltung die mehr improvisiert scheint als alles andere stattfinden zu lassen!
Dann bitte ganz ausfallen lassen!
Ein CSD ist eine Veranstaltung, die heutzutage nur dann läuft, wenn man es den Gästen recht macht. Diese wollen feiern, saufen, pimpern & Prosecco. So ist die Schwule Szene, so ist 2009
Ich hätte es nicht so ausgedrückt, aber auch hier muss ich dem Autoren recht geben!
Die Leute gehen nur auf die Strasse wenn es Musik, gibt, wenn es nen Truck gibt wo trainierte Menschen zeigen was Sie haben und wenn Sie auf dem Rückweg im park noch cruisen können. Prossecco inklusive!
Natürlich kann man das nicht verallgemeinern und es gibt genug Schwule denen das nicht so geht und die das nicht brauchen. Aber wenn ich die Breite Masse ansprechen möchte, dann muss ich mich in gewisser Hinsicht auch anpassen. Fakt!
Süß ist der Kommentar, das nicht klar ist, wie die Zwischenzeit bis zur Party überbrückt werden soll ;-)
Auch hier ist es einfach nur peinlich und ehrlicher Weise fällt mir da gar nix zu ein!
Der Flyer für die “Abschlussparty” ist zwar nicht ganz so scheusslich wie die CSD Ankündigung, reiht sich aber dann doch irgendwie nahtlos in die Grusel Reihe ein.
Was die Auswahl der DJ´s angeht finde ich persönlich nicht das das nach Dschungel Transe klingt, und Tri Top ist durchaus ne sehr gute Wahl. Was da in der Vergangenheit mit der Sau war, und wir sprechen hier von etwas was gut 10 Jahre her ist, sei einfach mal dahingestellt. Der Mann macht nen guten Job.
Nur leider wird auch dieses niemand seine Musik würdigen, weil abzusehen ist, das die Party gnadenlos floppt!
Ich wünschte mir weniger Schwarmalerei meinerseits, aber die Erfahrung hat gezeigt, das ich da meistens recht habe.
2 Schwulen Parties an einem Abend funktionieren in Hannover nicht. Haben Sie noch NIE und werden Sie vermutlich auch NIE.
Die Leute kennen die Hannover Gay night, also werden Sie auch da hin gehen. Punkt! Was schade ist, denn das Gig kann mit Lounge und Treppenhaus durchaus einen gewissen Charme haben, der ja aber den gängigen homosexuellen Hannoveraner aber nicht interessiert. Wie sonst kann es dazu kommen das Veranstaltungen wie der Luderpark( wieviel Gay Classics kann ein Ohr ertragen) oder besagte Gay Night erfolgreich besuchte Veranstaltungen sind? Das Agostea als location finde ich einfach nur geschmacklos. Ein laden wo ich an einem gängigen Samstag als Schwuler definitiv auf die Fresse kriegen würde für eine Schwulen Party zu wählen, ist es mir einfach nicht wert, das ich das in irgend einer Art und Weise unterstütze! Muss ich ja auch nicht und es gibt genug leute denen das gefällt. Es sei Ihnen gegönnt.
Für Hannover hätte ich mir ein anderes Ergebniss gewünscht, aber vielleicht ist ja an dem kommentar, jede Stadt kriegt die Party die Sie verdient doch was dran!
Na ja aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!
@Freddy:
ich will mich nicht mehr großartig zu all dem äußern; dazu habe ich auch nicht wirklich die Zeit, hier jeden Tag Forum-Diskussionen zu führen.
Nur Du solltest mal RICHTIG LESEN! Du weißt doch garnicht, ob ich/wir bei den Versammlungen dabei waren!?
Jdf. haben wir und auch andere Mitbewerber unsere Hilfe angeboten. Wir konnten sowohl 2 große Locations, einen großen Sponsor, wie auch Printmedienunterstützung anbieten, aber dies wurde aus besagten Gründen nicht gewünscht, bzw. war dadurch hinfällig, daß die Bedingungen hierfür durch´s Orga-Team nicht gegeben waren.
Und auch, wenn ich Dein Weltbild damit zerstöre: ohne etwas daran zu verdienen, macht keiner, der das hauptberuflich macht, sowas für lau!
Du darfst auch nicht vergessen, daß WIR die finanz. Mittel hätten vorschiessen müssen und dieses auch gemacht hätten. Und da reden wir dann doch über Tausender und nicht nen paar Euro!
Und 2 CSD´s parallel zu organisieren macht man aus Anstand zum Orga-Team in Hannover schonmal nicht!
Also schreib hier nicht “hättet Ihr ja dann einen aufziehen können”. Ja, hätten wir! Aber dann hätten wir dieses Jahr 2 CSD´s gehabt! Totaler Schwachsinn!!!
Und der riesen Aufwand!?? Quatsch! Wer sowas seit Jahren macht, braucht dafür nicht 10 Monate Vorbereitungszeit. Sowas geht in ein paar Wochen, wobei der Großteil der Arbeit in 2 Wochen stattfindet.
Sonst müßte ja jede Diskothek sich erst 3 Monate in eine einsame Hütte zurückziehen, um das Programm für´s Jahr zusammen zu bekommen. Aber Du hast in sofern Recht, daß jemand, der das nicht hauptberuflich macht, damit wesentlich länger zu “kämpfen” hat. Tja und dann kommt halt sowas bei raus, wie wir es jetzt in H haben… *ohne weiteren Kommentar*
Und vergleich die CSDs vor Jahrzehnten nicht mit 2009! Damals war Homosexualität noch strafbar und es gab genug Fälle, wo die Polizei Gays/Lesbians auf der Straße zusammengeschlagen hat. Mal als Filmtip: MILK (grad auf DVD erschienen). Aber das war wie gesagt DAMALS!!!
Heute will man eine Party! Genauso wie Reincarbation, Loveparade oder Schlagermove! Man rüttelt die Heten schon dadurch wieder auf, daß man dadurch zeigt: “Hey, uns gibt´s auch und wir können genauso feiern!!! Und auch gerne MIT EUCH!!!” Aber bitte nicht mit Demos von Fetischgruppen und nem Haufen Tunten, die vlt. 5% der Szene wiederspiegeln und wegen derer wir mit dem Klischeedenken und Anfeindungen überhaupt zu kämpfen haben!
EINFACH NUR LÄCHERLICH – HANNOVER und CSD – Passend zum Wahlkampf :-)
Ich sehe schon jetzt wie die Betrüger von CDU/SPD/Grüne und Linke um die Gunst um uns Schwulen kämpfen und sich schleimiege aale zeigen:-)
Super Idee mit dem Hannover CSD!
Hannover hat ja noch nicht einmal mehr richtige Schwule NightLife!
Und sollte es doch einmal zu einer richtigen Parade kommen, wird die Stadt schon alles drum und dran setzten diese ähnlich wie die Reinconation zu vertreiben!
Quer durch alle Kommentare kann man doch zusammenfassen: Wer eine Veranstaltung CSD nennt, generiert eine Erwartungshaltung; erfüllt er diese nicht, hat er ein großes Problem!
Diese Erwartungshaltung war früher geringer: Die Demo ansich war schon ein mutiger Schritt. Heute ist sie einfach höher. Je größer ich das Angebot im Rahmen eines CSDs mache, desdo größer ist auch die Anzahl Menschen, die ich anspreche, denn nur so kann jede/jeder sich aus dem großen Angebot heraussuchen, was ihm gefällt: Eine Demo, eine Parade, ein Kulturprogramm, Lesungen, Ausstellungen, Diskussionen, Kleinkunst, Treffen von Untergruppierungen, kleine und große Abendveranstaltungen. Und je größer die Anzahl der Menschen ist, die darauf aufmerksam werden, umso größer ist auch der Kreis, der die berechtigten Forderungen und politischen Aussagen wahrnimmt. Schon um der Sache willen, ist man/frau als Orga gehalten, Erwartungshaltungen zu erfüllen und nicht zu enttäuschen, denn damit wird man/frau u.U. unglaubwürdig.
Hinzu kommt, daß es speziell in Hannover immer noch die Erinnerung an den Tummelplatz gibt, den viele wohl auch gerne wieder hätten. Fakt ist, daß der Tummelplatz sich sehr bewußt “Tummelplatz” genannt hat und eben nicht CSD und dies vor dem Hintergrund, eben keine Erwartungshaltungen zu enttäuschen. Dieses Wissen hatte das Orga-Team des jetzigen CSDs und dennoch haben sie sich für das Kürzel CSD entschieden!
Was passieren kann, wenn man Menschen enttäuscht, wurde sehr schnell am Projekt “flammende Herzen” deutlich. Auch dieses Team hat es nicht geschafft, die Erwartungshaltungen zu erfüllen. Richtig ist, daß es für ein Vorhaben wie einen CSD, der “die Erwartungen im vollen Umfang erfüllt” eine ganze Menge Geld braucht: Hamburg, Berlin und Köln haben dieses Geld, weil eben genug Menschen den Weg auf die Veranstaltungen finden. Braunschweig hat – Dank eines Großsponsors – auch dieses Geld. Hannover hätte es haben können: Es gab mündliche Zusagen aus Industrie, Handel, Kommune, Region und landesweiten Interessenverbänden. Auch die viel gescholltenen Szene-Veranstalter der Stadt haben ihre Unterstützung zugesagt, weil sie selber das größte Interesse am Image der Szene Hannovers haben. Alle diese Zusagen wurden durch das Orga-Team genau genommen verspielt und nicht etwa wegen eines etwaigen unkommerziellen Anspruchs ausgeschlagen! Die Gründe liegen in mangelnder Organisation. Es hat über ein Jahr gedauert, bevor überhaupt der Verein in die Gründung kam, fällige Anträge wurden nicht gestellt, somit gab es keinen Etat mehr, Kommunikation fand bis vor wenigen Tagen nicht öffentlich statt. So kam es dazu, daß bereits im Frühjahr ffn berichtete, ein CSD würde 2009 in Hannover nicht stattfinden. Somit verwundert auch die Terminüberschneidung mit der Hannover Gay-Night gar nicht. Wenn niemand mit ausreichendem Vorlauf sagt, daß der CSD an diesem Tag doch stattfindet, kann auch niemand reagieren.
Insoweit darf man/frau diese Form von Organisation als unprofessionell bezeichnen. Gleichzeitig darf man/frau hoffen, daß aufgrund dieses denkbar schlechten Starts nicht soviel Erde verbrannt wird, daß der – wie hier auch fast alle Kommentatoren meinen – mehr als notwendige Quantensprung im nächsten Jahr glückt. Macht also nicht nur die Augen auf, sondern auch die Ohren und alle weiteren Sinne, um eine “Antenne” dafür zu bekommen, was funktioniert und was eben nicht! Neunmalkluge Ratschläge wird es auch zukünftig an jeder Straßenecke geben, genauso wie Leute, die jedes Haar in der Suppe finden. Es gibt berechtigte Kritik an Art und Weise des bisherigen Vorgehens, des voraussichtlich Stattfindenden und damit der sich ergebenden Perspektive. Macht die Augen auf und achtet auf die Leute, die in der Stadt konstruktiv und differenziert arbeiten, nur so wird´s langfristig etwas und dies ohne Schnellschüsse, die niemanden etwas bringen. Nur so wird man/frau glaubwürdig und kann auch Forderungen stellen, die ernstgenommen werden.
Also mal ehrlich. Als Veranstalter der WhyGay und Famouse Club besitzer so herzuziehen über den CSD Hannover??? Also wenn meine Veranstaltungen dicht machen würden, würde ich den Ball hier flach halten lieber csd-hannover domain besitzer. ;)
Aber zum eigentlichen Thema: Reden hier oder her, das einzigste was wir schwulen machen solten ist den CSD zu unterstützen und zur demo gehen.
WIIIIIIIIIIISSSSOOOOOOOOOOO?
naja gerade deswegen weils so schlecht organisiert ist währe es total der hammer wenn denoch so viele Menschen kommen würden um für ihre rechte einzutretten und das Argument sich zu blamieren? Mal ehrlich, blamieren fängt doch schon hier an solche blöden texte zu schreiben was man mag und was nicht und palaberpalaber wer was besser kann.
Ich werde da sein und gesicht zeigen, den ich stehe zur meiner Homosexualität und ja stellt euch vor ich gehe tatsächlich zur gig Party da ich das agostea als nicht alternativer emo typ nicht mag WOW oder ;)
Also nicht schimpfen lieber unterstützen ;)
Danke schö
@dereinmeinunghat… Dein Weltbild in Gottes Gehörgang. Von Hamburg bis Braunschweig engagieren sich Profis für lau oder Freundschaftspreise. Da mach ich mir nix vor. ;) Die Hamburger Kampagne 2009: Profis hinter der Kamera. Profis vor der Kamera und alle für die gute Sache für umme… Superschönes Ergebnis!
Dass es in Hannover anders läuft, als in Hamburg, in Hamburg anders als in Braunschweig, dort anders als in Oldenburg, Rostock… das gehört dazu. Wie Du schreibst haben die “wohlwollenden” Sponsoren eine Erwartungshaltung, die das Orgateam nicht erfüllt hat. Dann ist es doch genau richtig, wenn sich die Sponsoren zurückziehen und auf ein für sie passendes Orgateam warten. Wenn es tatsächlich “Wohlwollen” war, keinen 2. CSD zu haben (Berlin hat auch 2, wäre das Deinem Anspruch nach nicht genau die richtige Kragenweite für Hannover? ;o) ), dann sollte das Wohlwollen auch so ernst gemeint sein, die alternative Organisation nicht via virtueller Blutgrätsche durchzubeleidigen.
Ich bin weit davon entfernt zu behaupten, dass es ein typischer CSD mit einer perfekten Organisation à la [hier Deinen Lieblings-CSD eintragen] wird. Ich persönlich unterstütze aber ohne Dünkel und überhöhte Ansprüche das Team im Rahmen des mir Möglichen. Da ich selbst keine Zeit und Möglichkeit habe, mich einzubringen, ist das das Mindeste und zugleich das Meiste, was ich dazu leisten kann. Wenn es in Hannover eben nur diese Organisatorinnen und Organisatoren gibt, dann müssen die Menschen in Hannover eben nehmen, was da ist. Oder eben am 22.8. zu Hause bleiben. Weshalb ist es verwerflich von anderen dorthinzugehen? In meinen Augen wäre denn eine einigermaßen gut besuchte Demo und ein endlich gegründeter Verein die beste Grundlage für Wachstum. Dann können Fördergelder mit einer Referenz eingesammelt werden und Sponsoren geworben. “Peinlich” im Sinne des Anspruchsdenkens einiger hier wäre genau der schlecht besuchte CSD, den die Motz-Schwuppen, die angeblich alle nur auf Party und Prosecco stehen durch ihre Abwesenheit erzeugen. Entweder Ihr macht einen ernsthaften CSD oder keinen. ;-) Party könnt Ihr doch auch ohne die drei Buchstaben machen, oder? (Ich wiederhole mich gerne)
Die Alternative ist ein komplett “professionell” organisierter CSD à la Frankfurt, dann bitte unterstützt eine Veranstaltungskauffrau oder einen Veranstaltungskaufmann, der oder die sich das ans Bein binden möchte. Oder es geht à la Hamburg mit einer dem Verein gehörenden GmbH, die Angestellte hat – dafür braucht es das entsprechende Einlagekapital (selbst eine UG ist nicht kostenfrei zu haben) und einen aktiven Verein mit entsprechend vielen Mitgliedern, die das Konzept zum CSD erarbeiten und tragen. Aber ehrenamtliches Engagement in einem Jahr 1 zu fordern und professionelle Umsetzung eines Jahrs 10 oder 20… oder 7 Engagierte zu haben und die Arbeit von 20 erledigt sehen wollen… das funktioniert nicht.
Das macht übrigens auch kein Braunschweiger Großsponsor ;-) Und die Hamburger Sponsoren im Gegensatz dazu zurecht. Dort werden die Engagierten für die Abwicklung des immensen Straßenfests eben gemietet, weil den Beteiligten klar ist, dass es verlässlicher sein muss, als rein ehrenamtlich.
Es gibt 2 Sorten von Ehrenamt: Profis, die ihre saubere und gute Arbeit möglichst gut einbringen und engagierte Laien, die dazulernen und ggf. Unterstützung / Anleitung brauchen. Um wiederum anleiten zu können braucht es eine andere Haltung, als das, was hier von einigen, die tatsächlich zu denken scheinen, sie würden den CSD-Prozess in Hannover unterstützen und voranbringen, gezeigt wird.
Was die Absagen angeht, die herumgeisterten, kann mensch in diesem Blog hier wundervoll nachlesen, aus welcher Ecke (versehentlich?) mißverständliche Nachrichten in die Welt gesetzt wurden. Ich glaube nicht, dass man das dem daran unbeteiligten Orgateam ankreiden sollte, falsche Adresse.
Und ist eine Gay-Night nicht die perfekt-professionelle CSD-Abschlussparty? Ich finde das eine gute Kombi für die, denen das GiG suspekt ist. Wo auch immer da nun das Problem ist…?!
Herzlich grüßt: Freddy
Geht doch einfach allesamt zur Demo hin und zeigt, dass Hannover überhaupt was kann.
Als geborener Braunschweiger und nun in Berlin wohnender Schwulenaktivist habe ich schon bei vielen Demos und Veranstaltungen mitgemacht, die nur aus ein paar dutzend Leutchen bestanden. Inwzischen nehmen daran tausende Menschen teil.
Wenn ihr alle einfach mitmacht, wird’s auch größer und schöner.
Einfach hingehen mit einer Regenbogenfahne in der Hand.
Also ich denke das Problem liegt einfach darin das wir alle etwas haben wollen, wie den CSD in Köln, Hamburg, etc.
Das Problem hier in Hannover ist nur, dass die Leute eine Sache wirklich gut könne…MECKERN.
Ja die Parade oder CSD oder wie auch immer ist halt “nur” klein, aber wenn wir wollen das sie/er größer sein soll, dann sollten wir uns alle mal an die eigene Nase packen und mitarbeiten beim ORGA Team des CSD oder versuchen sie sonst wie zu unterstützen, zum Beispiel hingehen. Tolleranz ist ein schönes Wort und eine tolle Sache, aber Akzeptanz ist etwas ganz anderes. Nur weil wir unsere Partys feiern dürfen und im Zauberwald vögeln dürfen ohne verhaftet zu werden, ist das doch häufig Ignoranz(nichts sehen, nichts hören, nichts sagen) oder Toleranz und im glücklichsten fall Akzeptanz.
Ja das LPartG ist super, aber ob ich meinen Mann heirate oder nicht bin ich in vielen Teilen der Gesellschaft von den Personen immer noch nicht anerkannt. Nur weil ein Gesetz da steht ändert das doch die Leute nicht.
Nun nochmal zu Thema: Es geht nunmal um Kommerz bei vielen CSDs, deswegen sind solche Veranstaltungen wie der CSD in BS oder in OL super. Ich Persönlich finde den CSD in Köln geil, aber der in BS macht mir mindesten genauso viel spaß.
Wichtig ist es aber zu Helfen und zu machen. Dann kann man Meckern oder sonst etwas tun. Der CSD in BS wird ja auch nicht von der VW Bank organisiert sonder von Leuten die Engagiert sind. Wenn Ihr unterstützen wollt als Luderpark/Gay-Night/Why-Gay Veranstalter solltet Ihr zuerst Helfen und dann fordern.
Ich erinnere an Pfingsten vor 2 oder 3 Jahren, wo ihr drei als Party Veranstalter etwas vorgestellt habt wie es werden muss und man sich dran beteiligen konnte oder wegbleiben konnte. Und danach wurde kommuniziert das nicht genug Leute die Partys angenommen haben und Ihr deswegen weniger Partys machen wollt. Liebe Leute Geld wächst nicht auf Bäumen und man kann auch nicht mehr tun wie feiern.
Achja der Tummelplatz war geil und ich denke heute noch sehr gern daran zurück, aber wir sollten das was jetzt kommt nicht mit dem vergleichen was da war, sondern zusammen daran arbeiten das es gut wird und wenn es, um mich Steffen anzuschließen, mit einer Regenbogenflagge ist.
Mir ist zwar euer ganzer Hannover interner Meinungsaustausch etwas fremd, da ich von außerhalb komme, aber ich komme trotzdem zu eurem CSD. Wahrscheinlich wird es wohl nur ne keine Fußdemo, aber die Idee mit den Regenbogenflaggen find ich gut.
Ich hab noch Papierfähnchen, die bring ich mit!
…ach nee, dad is doch immer wieder dad selbe in HANNOVER…
ich les mir die janzen kommentare nich mehr durch…
warum gönnt sich hier kaum jemand die “Magariene auf´m Brot”…oder wie dad heißt, Schätzelein´s”
Die aktuellen INFOS findet ihr unter:
csd-nord .de –> CSD Hannover
also, gibt dem ein Chance…
Schade für Hannover.
Leider schafft es die Hannover-Szene nicht mal an einen Strang zu ziehen. Das fängt schon mit dem Autor DIESER Webseite an. Was hat diese Webseite mit dem CSD-Hannover zu tun ? Auch der Autor dieser Webseite hätte ja mal einen flotten CSD Organisieren können, wenn er sich schon die Domain sichert.
Aber auch das Orgateam hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, wer Kommerz so strikt ablehnt, sollte besser einen Infostand vor der Aids-Hilfe organisieren, aber die Finger von einem CSD lassen. Mit einer Srassendemo lockt Ihr 2009 (fast) keinen mehr hinterm Ofen vor. Das nun auch noch am selben Abend zwei Partys stattfinden, ist eher peinlich. Ich denke das sowohl auf der Demo, als auch auf der Party die linksalternativen Gays und Lesben unter sich bleiben werden. SCHADE !
“Und wenn es 2009 eben “nur” eine CSD-Demo ist… Na und?! Darauf kann man doch aufbauen und nächstes Jahr wird dann alles besser und größer… ”
Und wovon, wenn Sponsoring kategorisch abgelehnt wird? Die “großen CSDs” fingen vielleicht klein an – aber ziehen heute nicht mehr mit dem Bollerwagen stumm durch Köln und C0. Der Begriff “Kommerz” ist ausgelutscht und missverstanden – nicht immer, wenn sich Waren / Dienstleistungen und Bezahlung die Hand geben, sollte man das ales “kommerziell” verteufeln. Wie oben angesprochen, bei der Party im GiG wird für den guten Zweck sich auch nicht auf die Gehälter und Eintritte verzichtet, die über die Kostendeckung hinaus gehen…
Spaß, Musik und Party – das ist doch nicht nur zur oberflächlichen Bespaßung sinnvoll, sondern trägt doch auch eine Botschaft. Nicht umsonst heißt der Entenmarsch Pride….
Und bitte, wo blieben Presseinfos? Ist es nicht sinnvoll, die Forderungen einer Demo vor Publikum öffentlich zu machen? Oder wollen wir ohne Vorankündigungen Passanten überraschen?
Ich kann mich “Pridekommtvonfröhlich” nur anschließen.
Hauptsache es gibt dieses Jahr einen CSD in Hannover.
Darauf kann man aufbauen.
Und wer es anders oder besser machen will, muss dem CSD Orga-Team beitreten. Und die Diskussionen aushalten.
Viele haben dafür nicht die Geduld, aber Geduld muss man einfach haben.
Und was den Autor von csd-hannover.DE angeht, wundere ich mich sehr, dass er nicht zum Orga-Team gehört. Auch wundere ich mich darüber, dass die offizielle Website des CSD Hannover .info lautet.
Ich will mich ja nicht in die hannoverschen Stellungskriege einmischen, ich komm von außerhalb, ich weiß noch nicht mal wer in welchem Schützengraben auf wen schießt, aber eins weiß ich ganz genau:
Es wird alles einfacher, wenn Frieden geschlossen wird.
Es wird alles schöner, wenn alle mitmachen.
Wenn alle mitmachen, wird’s auch besser!
krass solch ein bashing. gib den leuten, die den csd machen doch einfach die domain hier und vermiese ihnen nicht die demo. für lesben und schwule gibt es noch einiges zu tun: schau mal auf hannover.de – dort ist nicht einmal ein hilfeangebot für sich outende lesben und schwule jugendliche verlinkt. lesbisch und schwul ist in hannover doch nichts, außer parties zu denen man immer 10 euro eintritt bezahlen soll. vielleicht ist gerade das unkommerzielle mal ein reiz – und weist auch darauf hin, dass nicht alles zu kaufen geht. akzeptanz vielfältiger lebensweisen nämlich nicht.
Angesichts der Tatsache, dass Hannover nunmal meine Heimatstadt ist und ich es dieses Jahr zu keinem anderen CSD geschafft habe, werde ich wohl trotzdem mal vorbeischauen..
An alle die eine alternative Suchen :
BootBooHook Festival!!!
[...] größte CSD aller Zeiten“, titelte ein Blog – liegt wohl immer im Auge des Betrachters antworten wir. Die kleine Orga-Gruppe in Hannover hat [...]
mal abgesehen von der grottigen planung, denen sicher einige gute köpfe vorgesessen haben was aber letztlich leider nichts gebracht hat, lasse ich mich heute einfach mal überraschen. besser einen csd, als gar keinen.
wenn ein paar schwuppen diesen marsch als chance nutzen um zu zeigen wie normal schwulsein sein kann, ist mir das lieber als fickende thaiboys auf nem tekknowagen (berlin) denn das steigert die akzeptanz im gemeinen volk sicher ungemein …
sich selbst als schwuler auf party, ficken, und saufen zu begrenzen ist doch schon reichlich begrenzt, oder? gay-pride heißt etwas ganz anderes – aber das lernt ihr sicher noch.
ich wünsche allen nachher viel spaß. es liegt an uns was wir draus machen.